21.05.2021

Bundespreis Koop.Stadt zeichnet Kommunen aus

Für eine vorbildhafte Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wurden 13 Kommunen vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ausgezeichnet. Gemeinsam mit Partnern der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aus Ländern und kommunalen Spitzenverbänden hat das BMI zum ersten Mal den Bundespreis kooperative Stadt vergeben.

Mann mit Megaphon

Für den neuen Preis haben sich rund 80 Kommunen beworben, aus denen die Jury 13 Preisträger auserkor, sieben Kommunen erhielten darüber hinaus eine Anerkennung. Prämiert wurden große, mittlere und kleine Kommunen mit mindestens 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat freut sich über die vielen Projekte und die entwickelte Kooperationskultur in den Städten. Mit dem Bundespreis Koop.Stadt möchte das BMI das damit verbundene Engagement würdigen und anerkennen. Der Preis soll die Städte sowie ihre Kooperationspartner darin bestärken, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

Insgesamt ist der Bundespreis kooperative Stadt mit einem Preisgeld von 200.000 Euro dotiert, das unter den Preisträger-Kommunen aufgeteilt wird. Ziel ist es, dass das Preisgeld kreativ für die Förderung von kooperativer Stadtentwicklung eingesetzt wird. Die ausgezeichneten Kommunen arbeiten auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Fachbereichen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammen. Mit dem neuen Preis rückt das Engagement aller Beteiligten ins öffentliche Licht und unterstützt die Wahrnehmung innovativer Stadtprojekte.

Gefragt waren Kommunen, die hohe Standards der Kooperation zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft etablieren, um neue „Möglichkeitsräume“ zu eröffnen und so die Akteursvielfalt in Städten aktiv in Prozesse der Stadtentwicklung einzubinden. Zu den ausgezeichneten Städten zählen Wittenberge (Brandenburg), Eltville am Rhein (Hessen), Dinslaken (Nordrhein-Westfalen), Tübingen (Baden-Württemberg), Schwerte (Nordrhein-Westfalen), Landau (Rheinland-Pfalz), Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt), Kiel (Schleswig-Holstein), Aachen (Nordrhein-Westfalen), Mannheim (Baden-Württemberg), Halle/Saale (Sachsen-Anhalt), Berlin-Mitte (Berlin) und Nürnberg (Bayern). Mit einer Anerkennung gewürdigt wurden die Städte Swisttal (Nordrhein-Westfalen), Flensburg (Schleswig-Holstein), Coburg (Bayern), Wuppertal (Nordrhein-Westfalen), Krefeld (Nordrhein-Westfalen), Frankfurt am Main (Hessen) und München (Bayern). Zum Bundespreis wird eine Publikation zu Preisträgern, Instrumenten und Praxistipps Mitte September dieses Jahres veröffentlicht. Weitere Informationen unter www.koop-stadt.de und www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de

Autor: Andrea Brill (Andrea Brill ist Pressereferentin und Fachjournalistin für Garten- und Landschaftsarchitektur.)