23.04.2021

Am 8. Mai 2021 ist Tag der Städtebauförderung

Auch trotz der Pandemie wird der 8. Mai 2021 ganz im Zeichen der Städtebauförderung stehen. Denn auch in diesem Jahr wird der Tag der Städtebauförderung begangen. Städte und Kommunen sind dazu eingeladen, ihre Projekte, Planungen und Erfolge vorzustellen. Wegen der Pandemie wird es in diesem Jahr ein wenig digitaler ausfallen.

Wahlrecht

Die Städtebauförderung ist eine zentrale Säule der Stadtentwicklungspolitik des Bundes und unterstützt seit 1971 Städte und Gemeinden dabei, bauliche, wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen zu meistern. In der Zeit von 1971 bis 2020 wurden mehr als 9.300 Projekte gefördert – in 3.900 Kommunen bundesweit.

So werden (Stadt-)Rundgänge und Besichtigungen virtuell angeboten, um die Erfolge der Städtebauförderung vor Ort erlebbar zu machen. Darüber hinaus werden Online-Dialoge, virtuelle Gesprächsrunden und Live-Streams zeigen, was sich aktuell in der Stadtentwicklung abzeichnet.

Neue Arten der Kommunikation über die Sozialen Medien oder Videobeiträge vermitteln einen Blick in aktuelle Projekte der jeweiligen Stadt. Aber auch klassische gedruckte Medien wie Broschüren und Publikationen informieren über die vielfältigen urbanen Aktivitäten.

Für alle, die noch mitmachen möchten, ist eine Anmeldung bis zum 30. April 2021 möglich. Die Anmeldung für den Tag der Städtebauförderung erfolgt auf der Website www.tag-der-staedtebaufoerderung.de. Im Downloadbereich finden sich zudem Materialien für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowie die für das Jubiläum entwickelte Programmmarke.

Gut zu wissen ist, dass die Aktivitäten der Kommunen am Tag der Städtebauförderung als investitionsvorbereitende bzw. -begleitende Maßnahmen Bestandteil der geförderten Gesamtmaßnahme förderfähig sind. Je nach Land gelten allerdings unterschiedliche Richtlinien.

Hinter dem Tag der Städtebauförderung steht ein besonderer Ansatz: Es handelt sich um ein quartierbezogenes und integriertes Programm. In den letzten 50 Jahren hat es sich immer wieder an vielfältige neue Herausforderungen angepasst und wird derzeit einfacher, flexibler und grüner. Seit 2020 bestehen zudem drei Bund-Länder-Programme, „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, die die aktuellen Problemlagen gezielt aufgreifen.

Fördervoraussetzungen für Teilnahme an der Städtebauförderung sind die Ausweisung eines Fördergebiets und ein integriertes Entwicklungskonzept. Zu den neueren Fördervoraussetzungen zählen Maßnahmen zum Klimaschutz bzw. zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere zur Verbesserung der grünen Infrastruktur. Dies können beispielsweise städtebauliche Maßnahmen zur Begrünung von Gebäudeflächen, die Vernetzung von Grün- und Freiflächen oder auch klimafreundliche Mobilität sein.

Mit dem Programm „Lebendige Zentren“ wird die Gestaltung von Plätzen mit hohen Aufenthaltsqualitäten durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten auf der Grundlage des Bestands gefördert. Ziel eines weiteren, neuen Programms „Sozialer Zusammenhalt“ ist es, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, das Miteinander aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken.

Autor: Andrea Brill (Andrea Brill ist Pressereferentin und Fachjournalistin.)