Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“
04.08.2016

Zoneneinteilung

© antos777/​iStock/​Thinkstock

Wenn sich das Auftreten gefährlicher explosionsfähiger Gemische nicht sicher verhindern lässt, kann der Arbeitgeber die explosionsgefährdeten Bereiche in Zonen einteilen und auf dieser Basis Maßnahmen festlegen und Arbeitsmittel auswählen (Anhang I Nummer 1.6 Absatz 3 GefStoffV). Grundlage für eine Zoneneinteilung (Anhang I Nummer 1.7 GefStoffV) ist zum einen Teil das Regulativ des § 6 Absatz 4 GefStoffV und zum anderen Teil das Ergebnis der obligatorischen Gefährdungsbeurteilung.

Definition der Zonen

Die Zonen 0, 1 und 2 werden den gasexplosionsgefährdeten Bereichen zugeordnet. Der Zone 0 werden diejenigen Bereiche zugeordnet, deren Atmosphäre aus einem Gemisch aus Luft und brennbarem Gas besteht. Darüber hinaus sind dort auch häufig Dämpfe und Nebel vorhanden. Dieser Zone werden Bereiche zugeordnet, wenn während der Betriebsdauer einer Anlage mehr als 50 Prozent der Zeit explosionsfähige Atmosphäre vorhanden ist.

Zone 1 werden solche Bereiche zugeordnet, in denen sich bei normalem Betrieb der Maschinen gelegentlich eine explosionsartige Atmosphäre bildet.

Produktionsbereiche, in denen keine oder nur kurzfristig eine explosionsfähige Atmosphäre auftritt, werden der zweiten Zone zugeordnet. Die Häufigkeit, in der eine explosionsfähige Atmosphäre in einem Produktionsbereich auftritt, ist bei der Zuteilung zu den Zonen also am entscheidendsten.

Neben den gasexplosionsgefährdeten Bereichen gibt es auch noch solche, in denen sich neben der Luft auch brennbarer Staub befindet. …

Autor: WEKA Fachredaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Betriebliches Brandschutzmanagement“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Betriebliches Brandschutzmanagement“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Betriebliches Brandschutzmanagement“ jetzt 30 Minuten live testen!

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen