Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“
04.08.2016

Ziegelei

© antos777/​iStock/​Thinkstock

Unter dem Begriff Ziegelei versteht man eine gewerbliche Einrichtung, welche aus gebranntem Ton oder Lehm Ziegelerzeugnisse herstellt. Dabei wird heute der sog. Lochziegel hergestellt, welcher durch die Durchlöcherung handlicher und leichter zu bewegen ist und zudem durch die sich im Hohlraum sammelnde Luft eine Wärmedämmung darstellt. Des Weiteren spielt vor allem das sog. Verblendungsmauerwerk, beispielsweise Klinker oder Verblender, eine Rolle, gerade bei Gebäuden im norddeutschen Raum. Dabei erfüllt das Verblendungsmauerwerk keine statischen Aufgaben, sondern stellt eine Fassadenlösung dar, welche auch eine Schutzfunktion gegen Schlagregen aufweist.

Bauliche Besonderheiten bei Ziegeleien

Durch die historischen Produktionsbegebenheiten handelt es sich bei den heutigen Betrieben meist um Traditionsbetriebe, die immer noch am gleichen Standort in Gebäuden mit älterer Bausubstanz produzieren. Dadurch ergeben sich im Rahmen des baulichen Brandschutzes innerhalb des Betriebs einige Besonderheiten, wie Holzdecken oder Holzgebäude, Erweiterungsbauten, fehlende Rauch- und Wärmeabzugsanlagen aufgrund des Baualters. Des Weiteren ergibt sich gerade durch die Prozesse innerhalb der Produktion eine Besonderheit, da die einzelnen Arbeitsschritte unterschiedliche Gerätschaften bzw. Anlagen voraussetzen und die Erzeugnisse innerhalb des Betriebs ständig befördert werden. Durch diesen Sachverhalt ergibt sich die Problematik, dass die Bildung einzelner abgeschlossener Brandabschnitte …

Autor: WEKA Fachredaktion

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