04.08.2016

Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder dienen der frühzeitigen Warnung von Personen vor Brandrauch und Bränden, sodass diese im Gefahrenereignis der Situation entsprechend reagieren können. Rauchwarnmelder sind konzipiert für den Einbau in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung. Rauchwarnmelder bieten keinen Schutz vor Sachschäden, wenn keine Personen im unmittelbaren Gefahrenbereich anwesend sind, sie warnen lediglich, üblicherweise mit einem akustischen Signal. Sie werden entweder mit Batterie oder mit einer 230-V-Netzversorgung betrieben. Einzelne Rauchwarnmelder können, falls nötig, auch miteinander vernetzt werden.

Anbringung von Rauchwarnmeldern

Rauchwarnmelder sollten auf Fluchtwegen und in Schlaf- und Kinderzimmern angebracht werden. Gerade im Schlaf besteht eine hohe Erstickungsgefahr, falls sich ein Brand in einer Wohnung unbemerkt ausbreiten kann. Rauchwarnmelder sollten in jedem Fall so angebracht werden, dass sie den Rauch eines entstehenden Brands schnell wahrnehmen können. Sie sollte an der Zimmerdecke, am besten in der Mitte des Raums angebracht werden.

Da das deutsche Baurecht in den jeweiligen Landesbauordnungen der Bundesländer geregelt wird, sind die Bestimmungen, die die Pflicht zur Anbringung von Rauchwarnmeldern betreffen, nicht einheitlich. In der Mehrzahl der deutschen Bundesländer sind Rauchwarnmelder in Wohnräumen bereits in den Landesbauordnungen vorgeschrieben. In einigen Bundesländern, darunter u.a. Bayern und Nordrhein-Westfalen, besteht …

Autor: WEKA Fachredaktion

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