Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“
04.08.2016

Photovoltaikanlage

Notausgang© antos777/​iStock/​Thinkstock

Photovoltaikanlagen sind eine von mehreren Möglichkeiten, aus Sonnenlicht Energie zu gewinnen. Unter dem Sammelbegriff Solaranlagen werden Solarthermie- und Photovoltaikanlagen zusammengefasst. Beide Techniken unterscheiden sich grundlegend dadurch, dass bei der Solarthermie Wärme und bei der Photovoltaik Strom aus der Sonneneinstrahlung gewonnen wird. Photovoltaikanlagen bestehen aus einer Vielzahl von Solarzellen. Diese wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Dabei findet die Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie, die sogenannte photovoltaische Energieumwandlung, direkt in den Solarzellen statt. Solarzellen erzeugen eine elektrische Gleichspannung (DC).

Aufbau einer Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlagen befinden sich normalerweise auf Hausdächern. Für die Solaranlage wird in der Regel eine Unterkonstruktion errichtet, auf der die Solarmodule befestigt werden. So können sie unabhängig von der Dachneigung optimal ausgerichtet werden. Je nach Größe und je nach Typ der Anlage werden die einzelnen Solarmodule in Reihe geschaltet. Auf diese Weise entstehen die sogenannten Strings. Sie werden meist durch eine Parallelschaltung miteinander verbunden. Ist die Photovoltaikanlage an das Stromnetz gekoppelt, wird der aus der Anlage produzierte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und dem Stromnetz zugeführt. Die Entstehung von Strom durch derartige Anlagen unterliegt physikalischen Gesetzen, wonach sich die Solarzellen nicht einfach abschalten lassen. …

Autoren: Karsten Keul, WEKA  

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