News | Informieren und Recht 14.02.2017

Neue BHE-Richtlinien zu Hausalarmanlagen

Die BHE-Richtlinie zu Hausalarmanlagen wurde überarbeitet. Zwei neue Richtlinien unterscheiden jetzt zwischen Anlagen des Typs A und des Typs B.

Hausalarmanlagen dienen der Alarmierung von Personen innerhalb von baulichen Anlagen zur Warnung vor einer Gefahr und sind daher im anlagentechnischen Brandschutz unverzichtbar. Seit langem wird die vom Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. herausgegebene „BHE-Hausalarm-Richtlinie“ als Planungs-, Installations- und Betreibungsgrundlage genutzt.

Hausalarmanlagen Typ A und B

Die vor einem Jahr vollständig abgeschlossene Überarbeitung der Richtlinie unterscheidet Hausalarmanlagen aufgrund unterschiedlicher Anforderungen in Anlagen Typ A und Typ B. Für beide Anwendungsbereiche existieren jetzt eigene Richtlinien.

Alarmanlagen vom Typ A sind vor allem für Einsatzgebiete mit einem erhöhtem Personenrisiko vorgesehen, z.B. für Versammlungsstätten, Verkaufsstätten, Beherbergungsstätten, Schulen oder Hochhäuser.

Alarmanlagen des Typs B sind speziell für Bereiche mit besonderen Personengruppen gedacht. Sie finden beispielsweise Anwendung in Kindertagesstätten, Pflegeheimen, speziellen Wohnformen für Senioren oder Behinderte sowie in Beherbergungsstätten mit weniger als 60 Gastbetten.

Für die nach dieser Richtlinie geplanten Alarmanlagen dürfen nur Komponenten verwendet werden, welche die DIN-Normen erfüllen sowie geprüft, zertifiziert und gekennzeichnet sind.

Tipp: Die BHE-Richtlinien für Hausalarmanlagen können Sie hier herunterladen.

Autor: Reimund Roß