Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“
04.08.2016

Löschen

Notausgang© antos777/​iStock/​Thinkstock

Unter Löschen wird die Bekämpfung eines Brands verstanden. Beim Löschen geht es also grundlegend darum, dem entstandenen Feuer einen der drei Brandfaktoren zu entziehen. Zu den Brandfaktoren zählen Wärme, Sauerstoff und der Stoff, der Feuer gefangen hat. Sind diese drei Komponenten in einem bestimmten Verhältnis zueinander vorhanden, entsteht eine Zündquelle. Um die Zündquelle zu löschen, kann man die Temperatur herabsetzen, dem Feuer den Sauerstoff entziehen oder den brennbaren Stoff entfernen bzw. effizient verdünnen. Da es oft nicht leicht ist, den brennbaren Stoff zu entfernen, empfiehlt es sich, zum Löschen die Umgebungstemperatur zu beeinflussen. Dies geschieht in der Regel mit Löschmitteln wie beispielsweise Wasser, Schaum oder Pulver.

Brandklassen und Löschmittel

Für jede Brandklasse, und damit für jeden brennbaren Stoff, existiert ein geeignetes Löschmittel. Bei den Brandklassen wird zwischen fünf unterschiedlichen Klassen differenziert. Sie werden mit A, B, C, D und F bezeichnet. Brandklasse A umfasst Brände von festen Stoffen, die vorwiegend organischer Natur sind. Hierzu zählen Holz, Papier und Textilien. Zum Löschen dieser brennbaren Stoffe wird meist Wasser bzw. eine wässrige Lösung verwendet. Aber auch Schaum oder ABC-Pulver können zur Brandbekämpfung herangezogen werden.

Geraten Benzin oder Teer in Brand, so handelt es sich um Feuer, das der Brandklasse B zugeordnet wird. Zum Löschen derartiger Brände empfehlen sich Schaum, ABC-Pulver oder eine Löschdecke.

Autor: WEKA Fachredaktion 

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