Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
24.06.2016

Lager und Lagereinrichtung

ndoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Ein Lager bezeichnet einen meist überdachten und eingegrenzten Raum, in dem Material oder Rohstoffe aufbewahrt werden. Nahezu alle Betriebe, die sowohl einen Materialeingang als auch einen Materialausgang verzeichnen, verfügen über einen derartigen Raum. Die Lagerung des Materials bedeutet eine geplante Unterbrechung im Materialfluss. Damit der Platz in einem Lager optimal ausgenutzt werden kann, ist eine detailliert geplante Lagereinrichtung von großer Bedeutung. So werden beispielsweise Hochregallager, Bodenlager oder Turmlager voneinander unterschieden. Sogenannte Lagergeräte wie Paletten oder Kartons werden häufig in Stückgutlagern eingesetzt. Diese Form, also das Lagern von Einzelteilen, ist die am weitesten verbreitete Lagerform.

Anforderungen an Lager und Lagereinrichtungen

Meist beinhalten Lager Rohstoffe, die ein auf die Masse gesehen hohes Gewicht vorweisen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, vor der Bestückung des Lagers die Tragfähigkeit des Bodens zu überprüfen. Dabei ist es nicht entscheidend, in welchen Behältern Einzelteile gelagert werden. Eine Bodenlast tritt bereits dann auf, wenn mehrere Einzelteile gebündelt und gestapelt auf einer Palette gelagert werden. Auch für den Einsatz von Flurförderzeugen ist die Beschaffung des Bodens eine wichtige Komponente. Im Hinblick auf die Lagereinrichtung ist zunächst zwischen ortsfesten und fahrbaren Regalen oder Regalsystemen zu unterscheiden. Laut DGUV Regel 108-007 „Lagereinrichtungen und -geräte“ sind …

Autor: WEKA Fachredaktion

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