Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“ 04.08.2016

Lackieren

Unter Lackieren wird ein Verfahren zur Bearbeitung von Oberflächen verstanden. Dabei wird ein Lack, also ein flüssiger oder pulverförmiger Stoff zur Beschichtung, auf die Oberfläche aufgetragen und bildet auf ihr einen festen Film. Diese Schicht schützt die Oberfläche, verschönert sie durch Glanz- oder Farbeffekte und verleiht dem Gegenstand besondere Oberflächeneigenschaften wie beispielsweise eine veränderte elektrische Leitfähigkeit. Lackieren wird meist für industrielle Produktionsgüter herangezogen. Aufgrund der großen Stückzahlen, die produziert werden müssen, wurden in den vergangenen Jahren unterschiedliche Lackierverfahren entwickelt. So können in kurzer Zeit Gegenstände aus Holz, Leder, Metall oder anderen Stoffen mit einem glatten, glänzenden, durchsichtigen oder undurchsichtigen Anstrich veredelt werden.

Brandschutz bei Lackierarbeiten

Bei der Verarbeitung von Lacken müssen im Hinblick auf den Brandschutz einige Punkte berücksichtigt werden. Aufgrund der Inhaltsstoffe eines Lacks wie beispielsweise Löse- und Bindemitteln entwickeln sich Gase, die brennbare Eigenschaften aufweisen. Daher beginnt der Brandschutz bei Lackierarbeiten bereits damit, einen geeigneten und vor allem gut belüfteten Raum zum Lackieren zu definieren. Außerdem sollten u.a. die folgenden Fragen im Hinblick auf die Sicherheit und auch im Hinblick auf den Brandschutz beantwortet werden:

  • Sind für das Mischen der Beschichtungsstoffe geeignete Mischplätze vorhanden?

  • Sind die Arbeitsplätze …

Autoren: Peter Beck (Seit 2001 von der IHK Rhein Neckar öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger), WEKA

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