Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“ 04.08.2016

Gaststätte

Unter einer Gaststätte versteht man eine betriebliche Einrichtung der Gastronomie, in der Lebensmittel verarbeitet werden und die in der Regel einen hohen Publikumsverkehr aufweist. Dabei lassen sich Gaststätten normalerweise in einen Gast- und einen Küchenbereich unterteilen. Da im Küchenbereich Speisefette und Öle erhitzt werden, geht man hier von einer höheren Brandgefährdung aus als im Gastbereich. Des Weiteren entsteht durch die Verwendung bzw. Verarbeitung von Speisefetten und Ölen die Eignung der Löschmittel für die Brandklasse F.

Abfallbehälter in Gaststätten

In beiden Bereichen der Gaststätte kommen Abfallbehälter zum Einsatz. Dabei ist darauf zu achten, dass diese Abfallbehälter aus nicht brennbarem Material bestehen. Gerade im Küchenbereich können dadurch Entstehungsbrände durch leicht entzündliche oder selbstentzündliche Stoffe verhindert werden. Im Gast- und Thekenbereich ist außerdem der Raum über dem Abfallbehälter feuerhemmend zu verkleiden, um so ein schnelles Übergreifen eines möglichen Brands zu verhindern.

Entstehungsbrände in Abfallbehältern können durch selbstlöschende Behälter oder durch Behälter mit selbsttätig und dicht schließendem Deckel verhindert werden.

Geeignete Löschgeräte in Gaststätten

Als geeignete Löschgeräte sollten Wasser- oder Schaumfeuerlöscher der Klassen A oder AB im Gast- und Thekenbereich vorhanden sein. Im Küchenbereich ist die Zusatzeignung für die Brandklasse F bei der Auswahl von Löschmitteln zu beachten, da die im …

Autor: WEKA Fachredaktion

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