Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“
04.08.2016

Galvanik

© antos777/​iStock/​Thinkstock

Die Galvanik, auch als Galvanotechnik bezeichnet, ist ein Verfahren zur elektrochemischen Trennung von Metallüberzügen auf Gegenständen. Das Beschichten von Gegenständen mit metallischen Überzügen durch elektrochemische Abscheidung bezeichnet man als Galvanisieren. Die zu beschichtenden Gegenstände werden in ein elektrolytisches Bad getaucht. Die Anode wird mit dem Metall, das auf den Gegenstand aufgebracht werden soll, verbunden. An die Kathode wird der zu beschichtende Gegenstand angeschlossen. Der elektrische Strom löst Metallionen von der Anode ab und lagert sie auf dem zu beschichtenden Gegenstand ab. Dadurch wird der Gegenstand gleichmäßig mit einem Metall beschichtet. Die Schichtdicke steigt mit der Dauer des Vorgangs und der Stromstärke.

Brandlasten und Zündquellen

Auch wenn in Galvaniken mit großen Mengen an nicht brennbaren Flüssigkeiten gearbeitet wird, findet man bei näherer Betrachtung zahlreiche brennbare Stoffe und Zündquellen. Als wichtigste Zündquelle ist die Stromversorgung der galvanischen Anlagen zu betrachten. Obwohl der Strom in den einzelnen Bädern relativ gering ist, kann er sich an der Stromquelle und den Leitungen bis auf mehrere Tausend Ampere summieren.

Die Behälter, in denen die galvanischen Prozesse durchgeführt werden, bestehen oftmals aus Kunststoff, da alle anderen Materialien den starken chemischen Reaktionen der in Galvaniken verwendeten Stoffe nicht oder nicht lange standhalten würden. Daher werden beschichtete Metallbecken oder Kunststoffbecken …

Autoren: Karsten Keul , WEKA

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