Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“ 04.08.2016

Elektrogerät

Ein Elektrogerät wird durch elektrischen Strom betrieben und zählt zu den elektrischen Verbrauchern. Sein Einsatzgebiet liegt sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich. Ein Elektrogerät ist entweder mittels eines Kabels an ein Stromnetz angeschlossen oder verfügt über Akkus, die die Portabilität des Geräts erhöhen. Im allgemeinen Sinn werden Elektrogeräte den elektrischen Betriebsmitteln zugeordnet. Diese sind laut § 2 Abs. 1 DGUV Vorschrift 3 „alle Gegenstände, die als Ganzes oder in einzelnen Teilen dem Anwenden elektrischer Energie (z.B. Gegenstände zum Erzeugen, Fortleiten, Verteilen, Speichern, Messen, Umsetzen und Verbrauchen) oder dem Übertragen, Verteilen und Verarbeiten von Informationen (z.B. Gegenstände der Fernmelde- und Informationstechnik) dienen“.

Elektrogeräte als Brandursache

Wird das Ausschalten eines Elektrogeräts vergessen, entsteht in relativ kurzer Zeit eine große Gefahrenquelle. Besonders betroffen davon sind Geräte, die im Haushaltsalltag verwendet werden. Bügeleisen, Wasserkocher oder Kaffeemaschinen sind nicht selten die Ursache eines Hausbrands. Grundsätzlich gilt, dass diese Geräte nur unter Beisein einer Person benutzt werden dürfen. Doch häufig ist nicht das Gerät selbst die Brandursache. Defekte Stromkabel oder veraltete Steckdosen spielen dabei immer häufiger eine Rolle. Diese potenziellen Brandherde können durch regelmäßige Wartung eliminiert werden.

Elektrogeräte im Betrieb

Wasserkocher, Kaffeemaschinen oder Radios finden …

Autor: WEKA Fachredaktion

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