01.08.2021

Elektrogeräte als Brandursache

Notausgang

Elektrogeräte werden durch elektrischen Strom betrieben und zählen zu den elektrischen Verbrauchern. Ihre Einsatzgebiete liegen sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich. Ein Elektrogerät ist entweder mittels eines Kabels an ein Stromnetz angeschlossen oder verfügt über Akkus, die die Portabilität des Geräts erhöhen.

Im allgemeinen Sinn werden Elektrogeräte den elektrischen Betriebsmitteln zugeordnet. Diese sind laut § 2 Abs. 1 DGUV Vorschrift 3 „alle Gegenstände, die als Ganzes oder in einzelnen Teilen dem Anwenden elektrischer Energie (z.B. Gegenstände zum Erzeugen, Fortleiten, Verteilen, Speichern, Messen, Umsetzen und Verbrauchen) oder dem Übertragen, Verteilen und Verarbeiten von Informationen (z.B. Gegenstände der Fernmelde- und Informationstechnik) dienen“.

Elektrogeräte als Brandursache

Wird das Ausschalten eines Elektrogeräts vergessen, entsteht in relativ kurzer Zeit eine große Gefahrenquelle. Besonders betroffen davon sind Geräte, die im Haushaltsalltag verwendet werden. Bügeleisen, Wasserkocher oder Kaffeemaschinen sind nicht selten die Ursache eines Hausbrands.

Grundsätzlich gilt, dass diese Geräte nur unter Beisein einer Person benutzt werden dürfen. Doch häufig ist nicht das Gerät selbst die Brandursache. Defekte Stromkabel oder veraltete Steckdosen spielen dabei immer häufiger eine Rolle. Diese potenziellen Brandherde können durch regelmäßige Wartung eliminiert werden.

Elektrogeräte im Betrieb

Wasserkocher, Kaffeemaschinen oder Radios finden nicht nur in privaten Haushalten Anwendung. Auch in Unternehmen werden sie täglich benutzt. Das Gefahrenpotenzial bei der Verwendung der Geräte im Betrieb im Hinblick auf den Brandschutz steigt hier um ein Vielfaches. Elektrogeräte werden Tag für Tag von mehreren Mitarbeitern bedient, einige von ihnen laufen ohne Pause und werden kaum abgeschaltet. Außerdem ist es schwer, den Überblick über die Geräte zu wahren, da sie oft als gebrauchte Geräte von den Mitarbeitern selbst mitgebracht werden. Sie sind teilweise bereits defekt oder genügen den Sicherheitsanforderungen nur in geringem Maß. Diesen müssen die Geräte im Betrieb aber gerade im Hinblick auf Einrichtung, Betrieb, Wartung und Überprüfung entsprechen. Darüber hinaus sollte der Einsatz von Elektrogeräten im Betrieb auf die jeweilige Arbeitsumgebung hin überprüft werden. Hier gilt es, eine Elektrofachkraft hinzuzuziehen. Die Folge von falsch eingesetzten oder bis über ihre Belastungsgrenze hinaus betriebenen Elektrogeräten sind verschmorte Kabel oder gar brennende Kaffeemaschinen.

Autor: WEKA Redaktion

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