04.08.2016

Brandfallsteuerung

Brandfallsteuerung meint das automatische Auslösen von Sicherheitssystemen und -komponenten im Brandfall. Sie kann also als Verbindung zwischen Brandmeldeanlagen und übergeordneten Systemen verstanden werden. Typische Sicherheitssysteme, die von der Brandfallsteuerung automatisch aktiviert werden, sind beispielsweise die Abschaltung der Lüftungsanlage, die Erteilung von Löschbefehlen oder die Aussendung eines Alarmsignals. Aber auch die Aktivierung von Brandschutzklappen oder die Entriegelung von Fluchttüren können über die Brandfallsteuerung automatisch erfolgen. In der heutigen Zeit wird eine Brandfallsteuerung bereits bauordnungsrechtlich gefordert. Wie die Brandfallsteuerung im Detail aussieht, hängt von ihrer Art und den zu schützenden Systemen ab.

Brandfallsteuerung bei Aufzügen

Gerade bei Aufzügen ist eine Brandfallsteuerung essenziell. Dies dient vor allem der Sicherheit von Personen, die noch nicht wissen, dass sich ein Brand in einem Gebäude ausbreitet. Dabei werden die Aufzüge durch die Brandfallsteuerung automatisch stillgelegt und können nicht weiter genutzt werden. In vielen Gebäuden ist auch eine Brandfallhaltestelle für Aufzüge definiert. Sie befindet sich auf der Ebene, die den kürzesten gesicherten Weg ins Freie gewährleistet. Dennoch sind die Situationen vor Ort sehr unterschiedlich. Daher gilt es, zwischen den folgenden drei Arten der Brandfallsteuerung zu wählen:

  1. Statische Brandfallsteuerung

    Hier wird der Aufzug auf direktem Weg zur Brandfallhaltestelle …

Autor: WEKA Fachredaktion

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