Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“ 04.08.2016

Atemschutz

Atemschutz ist der Oberbegriff für sämtliche Maßnahmen, Hilfsmittel und Methoden, die dem Schutz der Atemwege vor dem Einatmen gefährlicher Stoffe dienen. Unter Atemschutz werden daher sämtliche Geräte verstanden, die der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) zugeordnet werden. Hierzu zählen in erster Linie Atemschutzgeräte, die dem Träger ein gefährdungsfreies Atmen gewährleisten. Beim Einsatz von Atemschutzgeräten werden schädliche Partikel meist durch einen Filter davor zurückgehalten, in die Atemwege einzudringen. Die Aufnahme dieser Partikel erfolgt entweder durch Mund oder Nase. Atemschutz wird vorwiegend für Tätigkeiten eingesetzt, bei denen mit dem Austreten gefährlicher Substanzen, die sich in der Luft freisetzen und verbreiten, zu rechnen ist.

Einsatzgebiete von Atemschutzgeräten

Die Einsatzgebiete von Atemschutzgeräten sind vielfältig. Im industriellen Sektor werden sie vorwiegend bei Arbeiten auf Müllverbrennungsanlagen, in der chemischen Industrie, bei der Herstellung von Medikamenten, im Handwerk oder auch bei Tätigkeiten in Lackierereien eingesetzt. Im medizinischen Bereich hingegen dienen sie zum Schutz des Personals beim Transport von Patienten mit ansteckenden Krankheiten wie beispielsweise Tuberkulose. Auch das Technische Hilfswerk – ebenso wie die Feuerwehr – setzt Atemschutzgeräte bei Unfällen mit Gefahrgütern, Gasaustritten oder Großbränden ein.

Arten von Atemschutzgeräten

Zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher …

Autor: WEKA Fachredaktion

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