Lexikonstichwort | Beitrag aus „Wirtschaftliche Angelegenheiten“ 23.05.2016

Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens (Insolvenz)

In diesem Abschnitt erfahren Sie, was eine Insolvenz eigentlich für ein Unternehmen und die Beschäftigten bedeutet. Es werden die volks- und betriebswirtschaftlichen Folgen aufgezeigt und die entsprechende Rechtsentwicklung erläutert. Im Mittelpunkt stehen der Ablauf des gesamten Verfahrens (unter Berücksichtigung des vorläufigen Insolvenzverfahrens), die Vorzeichen für eine Insolvenz, die Befugnisse des Insolvenzverwalters sowie die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen für die betroffenen Arbeitnehmer.

Erläuterung

Unter Insolvenz (umgangssprachlich Pleite) wird im Allgemeinen die aktuelle oder drohende Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Privatperson verstanden. Dies bedeutet konkret, dass keine finanziellen Mittel (also Geld) vorhanden sind, um fälligen Zahlungsverpflichtungen wie Rechnungen, Lohn– oder Mietforderungen nachzukommen. Eine Unternehmensinsolvenz hat nicht nur gravierende Folgen für den Bestand der Arbeitsplätze der Arbeitnehmer, sie erzeugt auch gravierende rechtliche Folgen, die sich vom normalen Wirtschaftsalltag massiv unterscheiden. So verliert das Unternehmen beispielsweise das Recht, über sein „Vermögen“ allein zu entscheiden. Bis zum Inkrafttreten der Insolvenzordnung (InsO) im Jahr 1999 war für die Insolvenz auch der Begriff Konkurs gängiger Sprachgebrauch.

Arbeitsplatz- und Geldvernichtung – Insolvenzen in Deutschland

Die Insolvenz großer bekannter Unternehmen sorgt in der Öffentlichkeit regelmäßig für riesige Aufmerksamkeit

Autor: Ernst Schneider

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