Lexikonstichwort | Beitrag aus „Kommentierte Betriebsvereinbarungen - online“ 07.04.2016

Werksausweis

Unter einem Werksausweis versteht man ein Dokument, das den Inhaber als Angehörigen des jeweiligen Betriebs ausweist. Er dient zur Identifizierung und in der Regel auch als Berechtigung zum Betreten des Betriebsgeländes.

Einführung zum Thema

Den Werksausweisen können Berechtigungskonzepte hinsichtlich des Zugangs zugeteilt werden. So kann geregelt werden, welcher Beschäftigte welchen Betriebsteil betreten darf. Der Werksausweis kann neben dieser Zugangsberechtigung auch mit der Zeiterfassung verbunden werden. Auch das Aufbuchen von Geld zur Zahlung von Getränken und Lebensmitteln in den Werkskantinen kann dort hinterlegt werden.

Rechtsgrundlagen

Bei einem Werksausweis wird ein Foto verwendet. Hier greifen die Vorschriften des Rechts am eigenen Bild. Das Recht am eigenen Bild schützt den Arbeitnehmer vor jeder Art der unbefugten Anfertigung, Verbreitung oder Veröffentlichung einer bildlichen Darstellung seiner Person. Den Betroffenen steht insoweit ein Selbstbestimmungsrecht zu. Nur er entscheidet selbst, ob und wie er sich in der Öffentlichkeit oder gegenüber Dritten darstellen will und wer Daten – in Form eines Bilds – speichert und übermittelt.

Selbstbestimmungsrecht

Dieses Selbstbestimmungsrecht kann jedoch für den Schutz anderer Rechtsgüter eingeschränkt werden, wenn dies durch vorrangige Interessen gerechtfertigt ist. Sie können sich z.B. für den Arbeitgeber aus der erforderlichen Identifizierung von Mitarbeitern ergeben. Dies ist z.B. der Fall bei Erstellung …

Autor: Maria Lück

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