23.05.2016

Unternehmensverkauf

Auch in Deutschland sind Großkonzerne und Mittelständler in den letzten Jahren sehr aktiv gewesen beim Umbau ihrer Unternehmensportfolios. Durch Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen und Tochtergesellschaften soll die strategische Entwicklungsperspektive verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig gesteigert werden. Solche in der Managementsprache als Mergers & Acquisitions (M&A) bezeichneten Vorgänge haben in der Regel erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklungsperspektive aller Beteiligten, insbesondere aber auf die Mitarbeiter in den gekauften Unternehmen. Die Automobilindustrie zeigt gegenwärtig, dass fehlgeschlagene M&A-Aktivitäten auch für Großkonzerne zu existenzbedrohenden Situationen führen können. Deshalb lohnt es sich für Interessenvertreter, sich mit solchen Vorgängen gezielt auseinanderzusetzen und Mitgestaltungsmöglichkeiten systematisch auszuloten.

Mergers & Acquisitions – Millionen im Minutentakt

Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und das Nutzen von Wachstumsmöglichkeiten stehen für Unternehmen in einer Marktwirtschaft ganz oben auf der Tagesordnung des Managements. Im operativen Tagesgeschäft bemühen sich Unternehmen, solche Ziele einerseits beispielsweise durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse und Kostensenkungsprogramme, andererseits durch Produktentwicklungen oder durch Vertriebs- und Marketingoffensiven zu erreichen. Gleichzeitig suchen vielen Unternehmen auch auf der strategischen Ebene permanent nach Möglichkeiten,…

Autor: Dr. Christof Balkenhol

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