23.05.2016

Umweltschutz, betrieblich (Betrieblicher Umweltschutz)

Früher hieß betrieblicher Umweltschutz vor allem eines: Technik, Technik, Technik. Das hat sich gewandelt. Heute ist betriebliche Organisation gefordert. Präventive Maßnahmen müssen ergriffen werden. Umweltschutz muss in den Betrieben „Chefsache” sein – d.h. aber auch und vor allem Ihre als Betriebsrat. Wenn nicht, kann dies zu weitreichenden, unter Umständen schwerwiegenden Folgen führen. Besser, Sie beugen vor. Hier erfahren Sie, wie.

Politische Ausgangslage

Betrieblicher Umweltschutz spielt in deutschen und internationalen Unternehmen eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Flut an Vorschriften nimmt ständig zu. Die Betriebe müssen immer größere Kapazitäten für den betrieblichen Umweltschutz einplanen. Die Europäische Gemeinschaft hat Betriebe und Unternehmen im Fokus umweltrechtlicher Regulierung.

Seit der Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes im Jahre 2001 gehört der betriebliche Umweltschutz zu den allgemeinen Aufgaben des Betriebsrats. Gleichzeitig wird die Mitarbeiterbeteiligung beim Umweltschutz im Unternehmen durch Vorschriften wie der europäischen Umweltauditverordnung gestärkt.

Anforderungen an den betrieblichen Umweltschutz haben zugenommen u.a. wegen Vorschriften der Europäischen Gemeinschaft in den Bereichen

  • Gefahrstoffrecht (u.a. REACH für die Chemiebranche),

  • Umweltauditverordnung,

  • Störfallrecht.

Hauptgründe: Emissionen von Treibhausgasen, die für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden, stammen zu einem beträchtlichen Teil aus den Betrieben …

Autor: Friedrich Oehlerking (Friedrich Oehlerking ist erfahrener Journalist und berät Betriebsräte bei ihrer Pressearbeit.)

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