Lexikonstichwort | Beitrag aus „Kommentierte Betriebsvereinbarungen - online“ 07.04.2016

Suchtprävention und Umgang mit Suchtproblemen

Suchtkrankheiten waren und sind immer ein Problem der ganzen Gesellschaft und damit auch ein Problem in den Belegschaften der Betriebe. Das Problem ist oft zu erkennen, wo ein „ordentlicher“ Gebrauch etwa von Alkohol aufhört und wo eine Suchterkrankung anfängt.

Einführung zum Thema

Legal, illegal?

Neben den sozial akzeptierten Drogen (wie Alkohol, Zigaretten) gibt es auch noch den Gebrauch von nicht sozial anerkannten Drogen (illegale Drogen). Jeder Missbrauch schafft dabei Probleme – im privaten Bereich der Betroffenen genauso wie im beruflichen. Die Motive, weshalb jemand solche Drogen einnimmt, sind vielfältig: Es kann die Flucht aus dem Alltag, die Flucht vor Problemen sein und – was neuerdings verstärkt aufkommt – das Bedürfnis nach Leistungssteigerung. Insbesondere Letzteres kann man mit einer immer stärkeren Inanspruchnahme von Arbeitnehmern durch immer mehr Leistungsverdichtung und zu hohen Zielvorgaben erklären, was Arbeitgeber und Betriebsräte aufhorchen lassen sollte.

Nicht „stoffgebunden“

Daneben gibt es auch weitere nicht „stoffgebundene“ Suchtgefahren, wie Spielsucht oder – neuerdings – Internetsucht.

All diese Suchterscheinungen können sich auch auf das Berufsleben der Betroffenen und auf das Betriebsklima insgesamt sehr nachteilig auswirken.

Alles in allem also Grund genug, dass sich die Betriebsparteien des Themas „Sucht“ annehmen sollten. Schließlich sollten beide Seiten daran Interesse haben, dass die Arbeitnehmer gesund sind und bleiben, denn das erhöht …

Autor: Marc Hessling

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