08.04.2016

Stellenausschreibung, innerbetriebliche

Die Ausschreibung ist die allgemeine Aufforderung an alle oder an eine bestimmte Arbeitnehmergruppe, sich für bestimmte Arbeitsplätze im Betrieb zu bewerben.

Die Wahrung von beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen setzt die Kenntnis freier Stellen voraus. Nach § 93 BetrVG kann der Betriebsrat verlangen, dass freie Arbeitsplätze vor ihrer Besetzung innerhalb des Betriebs ausgeschrieben werden. Er kann auf diese Weise kontrollieren, dass internen Bewerbern eine faire Chance bei der Besetzung freier Stellen eingeräumt wird. Für den Arbeitgeber bietet die interne Personalbedarfsdeckung ebenfalls Vorteile durch die vorhandene Betriebskenntnis und die daraus resultierende kürzere Einarbeitungszeit.

Rechtliche Voraussetzungen

§ 93 BetrVG gibt dem Betriebsrat das Recht zu verlangen, dass zu besetzende Arbeitsplätze vor ihrer Besetzung innerhalb des Betriebs ausgeschrieben, also den Arbeitnehmern bekannt gemacht werden.

Personalplanung

Die innerbetriebliche Stellenausschreibung nach § 93 BetrVG gehört, wie auch die Gestaltung von Personalfragebögen (§ 94 Abs. 1 BetrVG), die Aufstellung allgemeiner Beurteilungsgrundsätze (§ 94 Abs. 2 BetrVG) und die Erstellung von Auswahlrichtlinien (§ 95 Abs. 1, 2 BetrVG), zu den personalplanerischen Instrumenten. Mit ihr soll eine Chancengleichheit auf dem sog. innerbetrieblichen Arbeitsmarktinnerbetrieblicher Arbeitsmarkt herbeigeführt werden.

Zugleich sollen die im Betrieb vorhandenen Möglichkeiten der Personalbedarfsdeckung

Autor: Maria Lück

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