Lexikonstichwort | Beitrag aus „Wirtschaftliche Angelegenheiten“
23.05.2016

Rechtsformen

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Der Gesetzgeber bietet den Unternehmen eine breite Palette an Rechtsformen für privatwirtschaftliche Betriebe und betriebliche Zusammenschlüsse. Für die verschiedenen Rechtsformen sieht das Gesetz unterschiedliche Rechte und Pflichten vor, die das unternehmerische Handeln weitreichend beeinflussen. Die Wahl der Rechtsform ist deshalb nicht nur eine juristische Fragestellung, sondern vor allem auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht von zentraler Bedeutung. Sie hängt von zahlreichen Faktoren ab, z.B. von der Größe des Unternehmens, der Eigentümerstruktur und Haftungsfragen. Unternehmen ändern mitunter ihre Rechtsform, um sich veränderten Gegebenheiten anzupassen.

Erläuterung

Der Begriff „Rechtsform“ kommt aus dem Gesellschaftsrecht, bezeichnet die rechtliche Organisationsform und definiert den gesetzlichen Handlungsrahmen des Unternehmens sowie die unterschiedlichen Rechte und Pflichten der Gesellschafter. Die Rechtsform prägt nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens maßgeblich, sondern sie hat auch eine Vielzahl rechtlicher, finanzieller, struktureller und persönlicher Konsequenzen. Jede Rechtsform hat besondere Vor- und Nachteile.

Wesentliche Kriterien bei der Wahl der Rechtsform

Die Wahl der „richtigen“ Rechtsform hängt u.a. von einer Reihe unterschiedlicher Bestimmungsgrößen ab, die den Unternehmer teilweise zu einer bestimmten Rechtsform zwingen, z.B. Unternehmensgröße, Betriebszweck oder bestimmte gesetzliche Vorschriften. Kriterien für die Auswahl …

Autor: Daniel Roth

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