08.04.2016

Psychische Belästigungen

Mit dem Begriff der psychosozialen Belastungen, auch psychische Belästigungen genannt, werden solche Einwirkungen auf den Menschen bezeichnet, die sich aus dem sozialen Miteinander ergeben. Es handelt sich dabei um eine Unterform der psychischen Belastungen. Unter dieser versteht man gemäß der DIN EN ISO 10075-1:2000 die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken. Das Merkmal der Einwirkung kann dabei als eine gefühlsmäßige, gedankliche oder wissensmäßige Beeinflussung verstanden werden, die sich auf die Wahrnehmung, das Empfinden und das Verhalten von Menschen auswirken kann.

Erscheinungsformen

Psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz treten in verschiedenen Erscheinungsformen auf, wobei es durchaus vorkommen kann, dass sich diese überlappen, losgelöst voneinander zur selben Zeit vorkommen oder eine Form Bestandteil einer anderen ist. Zum besseren Verständnis sei insoweit ein Vorgriff gestattet, wenngleich die entsprechenden Begriffsbestimmungen erst einige Zeilen weiter erfolgen.

Beispiel

Ein Geschäftsführer kann einen Mitarbeiter diskriminieren, etwa indem er ihn wegen seiner Betriebsratstätigkeit nicht befördert. Zwei Mitarbeiter machen sich unabhängig voneinander über einen Arbeitskollegen lustig, weil dieser stottert. Ein Abteilungsleiter, dessen Liebe nicht erwidert wird, redet schlecht über die betreffende Arbeitnehmerin, ruft diese immer wieder zu Hause an, kritisiert ständig in unberechtigter Weise ihre …

Autor: WEKA Redaktion

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