08.04.2016

Personenbedingte Kündigung

Wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigt, weil der Arbeitnehmer seine Fähigkeiten oder seine Eignung verloren hat, die arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitsleistung ganz oder zum Teil zu erbringen, liegt eine personenbedingte Kündigung vor. Es ist dabei unerheblich, ob der Arbeitnehmer den Verlust dieser persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten schuldhaft (fahrlässig oder vorsätzlich) herbeigeführt hat.

Begriff

Wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigt, weil der Arbeitnehmer seine Fähigkeiten oder seine Eignung verloren hat, die arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitsleistung ganz oder zum Teil zu erbringen, liegt eine personenbedingte Kündigung vor. Es ist dabei unerheblich, ob der Arbeitnehmer den Verlust dieser persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten schuldhaft (fahrlässig oder vorsätzlich) herbeigeführt hat.

Keine Abmahnung bei personenbedingter Kündigung

Eine Abmahnung ist vor Ausspruch einer personenbedingten Kündigung nicht auszusprechen. Ein personenbedingter Kündigungsgrund liegt dann vor, wenn er in der Eigenschaft und den Verhältnissen des Arbeitnehmers begründet ist und der Arbeitnehmer die Ursachen nicht ohne weiteres beseitigen kann. Ein abzumahnender, weil verhaltensbedingter Grund, liegt demgegenüber vor, wenn es sich um ein für den Arbeitnehmer steuerbares Verhalten handelt.

Unterscheidung personenbedingter und verhaltensbedingter Kündigungsgrund

Beruht z.B. die Schlechtleistung eines Arbeitnehmers darauf, dass er fachlich oder …

Autor: WEKA Redaktion

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