23.05.2016

Personalplanung

Der Mensch als Mittelpunkt oder Mittel. Punkt! Diesen Spruch hört man in der betrieblichen Praxis häufig. Mittelpunkt ist er höchstens bei Unternehmen, die eine längerfristig ausgerichtete Personalpolitik betreiben. Und dafür ist eine solide, intensive Personalplanung unabdingbar. Oft verkümmert der Mensch aber zum kurzfristigen Mittel zum Zweck. Fast nirgendwo wird derart von der Hand in den Mund geplant, in kaum einem Feld widersprechen einander Interessen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer so sehr wie in der Personalplanung. Ein weites, ein wichtiges Feld der Betätigung für Sie als Betriebsrat.

Steht der arbeitende Mensch im Mittelpunkt?

Bei der Personalplanung geht es beim Einsatz menschlicher Arbeitskraft zur Erstellung von Gütern und Dienstleistungen darum, künftige Entwicklungen vorwegzunehmen und personalpolitische Maßnahmen auswählbar zu machen. Risiken sollen möglichst ausgeschaltet oder klein gehalten werden.

Zum Planungszeitpunkt werden Überlegungen angestellt darüber,

  • wie viel Personal mit welcher Qualifikation in der Zukunft bis zu einem bestimmten Planungshorizont gebraucht wird,

  • über welches Personal man zu einer bestimmten Zeit zwischen Planungszeitpunkt und Planungshorizont verfügt oder verfügen möchte,

  • wann und wie man benötigtes Personal beschafft,

  • wie vorhandenes oder zu beschaffendes Personal qualifiziert wird,

  • ob und welche Mitarbeiter freigesetzt werden müssen,

  • auf welchen Stellen und in welchem Bereich welches Personal eingesetzt wird.

Der …

Autor: Friedrich Oehlerking (Friedrich Oehlerking ist erfahrener Journalist und berät Betriebsräte bei ihrer Pressearbeit.)

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