Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Gesundheitsmanagement für Betriebsräte“ 08.04.2016

Ordentliche Kündigung

Die Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, mit der das Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft beendet werden soll. Bei einer ordentlichen Kündigung sind dabei arbeitsvertragliche, tarifvertragliche oder gesetzliche Kündigungsfristen zu beachten.

Begriff

Die Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, mit der das Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft beendet werden soll. Bei einer ordentlichen Kündigung sind dabei arbeitsvertragliche, tarifvertragliche oder gesetzliche Kündigungsfristen zu beachten. Die Kündigungserklärung muss erkennen lassen, dass das Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Termin beendet werden soll. Das Wort Kündigung muss in der Kündigungserklärung nicht ausdrücklich enthalten sein.

Kündigungserklärung

Inhalt

Aus der Kündigungserklärung muss zweifelsfrei ersichtlich sein, dass der Kündigende das Arbeitsverhältnis beenden möchte. Bei der Auslegung der Willenserklärung ist nach § 133 BGB der wirkliche Wille des Erklärenden zu erforschen und nicht an dem buchstäblichen Sinn zu haften. Die Kündigungserklärung wird aus dem objektiven Empfängerhorizont unter Berücksichtigung von Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte ausgelegt. Es kommt darauf an, wie ein objektiver Erklärungsempfänger bei verständiger Würdigung des Einzelfalls und der Gesamtumstände die Erklärung verstehen durfte.

Eine Annahme der Kündigung durch den Empfänger ist nicht erforderlich. …

Autor: WEKA Redaktion

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