08.04.2016

Nichtraucherschutz

Raucher und Nichtraucher treffen im Arbeitsleben oft aufeinander und müssen miteinander arbeiten. Dies geht in der Praxis nicht ohne Probleme. Der Gesundheitsschutz wird in den meisten Betrieben großgeschrieben, hier gibt es gerade im Bereich des Nichtraucherschutzes viele Möglichkeiten, um Streit zu vermeiden und die Gesundheit der Mitarbeiter durch „Raucher-Entwöhnungsprogramme“ zu fördern.

Rechtliche Voraussetzungen

Rauchen ist die wichtigste individuell vermeidbare Ursache für vorzeitiges und gehäuftes Auftreten von Krankheiten, Invalidität und Tod. Das freiwillige und unfreiwillige Inhalieren von Tabakrauch führt zu akuten und chronischen Krankheiten. Den Schadstoffen des Tabakrauchs sind Passivraucher ebenso ausgesetzt wie aktiv Rauchende, der Rauch mit seinen Schadstoffen wird ja nicht nur inhaliert, sondern belastet auch die Luft der Umgebung des Rauchenden.

Auch wenn der Zigarettenqualm sich wieder verzogen hat, sind die Konzentrationen des Rauches noch sehr hoch, und Passivraucher können die Gefahrstoffe aufnehmen, z.B. nimmt ein Nichtraucher, der sich zwei Stunden in einem verrauchten Raum aufhält, so viele Schadstoffe auf, als hätte er selbst eine Zigarette geraucht. Passivraucher erleiden also die gleichen Gesundheitsschäden wie Raucher, wenn auch in geringerem Ausmaß und nicht so oft.

Durch geringere Fehlzeiten durch Krankheiten steigt die Produktivität, durch weniger Konflikte zwischen Rauchern und Nichtrauchern die Stimmung am Arbeitsplatz. Zudem wollen …

Autor: Claudia Ehrenfeuchter

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