30.01.2018

Neue Richtlinien für ausbildungsintegrierte duale Studiengänge beim Bund

Der Bund hat Richtlinien für ausbildungsintegrierte duale Studiengänge veröffentlicht, die seit 1. Jan. 2018 gelten. In ihnen werden die Grundsätze eines entsprechenden Studienganges bekannt gegeben. Die Besonderheit der dualen Studiengänge ist, dass sie das Studium mit einer betrieblichen Ausbildung verbinden. Die Ausbildungs- und Studienteile sind zeitlich und inhaltlich miteinander verzahnt.

Studiengänge

Fachtheoretische und berufspraktische Studienabschnitte

Nach den Begriffsbestimmungen der Richtlinien verbindet das ausbildungsintegrierte duale Studium auf der Grundlage eines schriftlichen Ausbildungs- und Studienvertrags eine betriebliche Ausbildung, die von §1 Abs.1 Buchst.a bzw. b TVAöD – Allgemeiner Teil – erfasst wird, mit einem Studium, das in einem vom Ausbildenden vorgegebenen Studiengang an einer Hochschule absolviert wird.

Das ausbildungsintegrierte duale Studium gliedert sich somit in einen Ausbildungsteil und einen Studienteil, die beide jeweils dem Erreichen der entsprechenden Abschlussqualifikation dienen. Dabei beinhaltet der Studienteil des ausbildungsintegrierten dualen Studiums fachtheoretische Studienabschnitte an der Hochschule (Lehrveranstaltungen) und berufspraktische Studienabschnitte beim Ausbildenden oder einem von dem Ausbildenden zu bestimmenden Dritten.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wende sich bitte an nachstehende Internet-Adresse: https://www.bmi.bund.de

Autor: Werner Plaggemeier (langjähriger Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“)