10.12.2020

Nationales Gesundheitsportal geht online

Unter der Verantwortung des Bundesgesundheitsministeriums (BGM) wird seit September 2020 über die häufigsten Krankheitsbilder (u.a. Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionskrankheiten) auf einem Nationalen Gesundheitsportal informiert. Jeder interessierte Bürger kann zudem mehr erfahren über verbrauchernahe Themen wie Pflege, Prävention und Digitalisierung. Bei der Arzt- und Krankenhaussuche werden die Angaben durch die „Weisse Liste“ der Bertelsmann Stiftung unterstützt.

Seriöse Informationen bedeuten Schutz für alle

„Gerade die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig seriöse Gesundheitsinformationen sind.. Nur wer informiert ist, kann sich und andere schützen“, so der Gesundheitsmimister Jens Spahn. Nach dem Willen des BMG sollen mit dem Nationalen Gesundheitsportal Bürger auch jenseits von Corona zu Fragen rund um ihre Gesundheit informiert werden. Seit September gilt: Wer Gesundheit „googelt“, landet auf dem „Nationalen Gesundheitsportal“.

Wer prüft die Qualität der Informationen?

Gute Gesundheitsinformationen erfordern Transparenz und Qualität. Aus einer Presseerklärung des BMG geht hervor, dass alle Prozesse zur Erstellung der Inhalte klar beschrieben werden sollen, damit für den Nutzer nachvollziehbar ist, wer den Beitrag fachlich geprüft hat, wie aktuell der Stand des Artikels ist und auch welche Quellen den Inhalten zugrunde liegen.

Wie sicher sind die Daten?

Alle Server des Portals befinden sich in Deutschland und entsprechen den Sicherheitskriterien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Es sollen ausreichend Serverkapazitäten vorhanden sein, sodass auch bei einer sehr hohen Belastung durch viele Zugriffszahlen eine reibungslose Nutzung gewährleistet werden kann.

Autor: Werner Plaggemeier (langjähriger Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“)