News | Geschäftsführung Betriebsrat 21.12.2016

Mehrzahl der Berufstätigen über Weihnachten erreichbar

Über Weihnachten einmal zwei Wochen vollkommen abschalten – für die meisten Berufstätigen ein frommer Wunsch. Wer geht auch schon nicht gerne an den Apparat, wenn im Display etwas steht wie „Chef“? Zwar immer weniger, jedoch bei weitem noch nicht alle, wie Forscher ermittelten.

Erreichbarkeit Weihnachtsurlaub

Ab in den Urlaub!

Geschäftsführung Betriebsrat. Viele Berufstätige freuen sich auf Weihnachten. Dann heißt es: Ab in den Urlaub, bis nach Neujahr machen wir dicht! Doch bei wie vielen wird dieser Wunsch eher zu einem sich wohl kaum erfüllenden Wunschtraum. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl der auch während ihrer freien Tage für Vorgesetzte, Kollegen oder Kunden ansprechbaren Mitarbeiter zwar erneut zurückgegangen. Im vergangenen Jahr waren 73 Prozent, 2014 sogar 76 Prozent zwischen den Jahren erreichbar.

Dienstlich erreichbar

Doch immer noch ist die große Mehrheit von zwei Dritteln dieser urlaubshungrigen Berufstätigen (65 Prozent) über die Festtage und zwischen den Jahren dienstlich erreichbar. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Berufstätigen in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Komplett auf Sendepause

Demnach ist die Zahl derjenigen, die komplett auf Sendepause gehen, in diesem Jahr gestiegen: Gut ein Drittel (35 Prozent) der Berufstätigen, die Urlaub haben, gibt an, in diesem Jahr während der freien Tage dienstlich nicht erreichbar zu sein. Im vergangenen Jahr wollten sich 27 Prozent beruflich ausklinken, im Jahr 2014 war es nur jeder Vierte (24 Prozent).

Jüngere wollen Festtagsruhe

Vor allem die Jüngeren legen Wert darauf, in ihrer Freizeit nicht kontaktiert zu werden. Gut die Hälfte (47 Prozent) der bis 29-Jährigen will zwischen den Jahren nicht erreichbar sein. Unter den 30- bis 49-Jährigen und den 50- bis 64-Jährigen stellt nur knapp jeder Dritte (32 und 31 Prozent) den Kontakt mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten ein.

Bewusstsein für Erholung wächst

Immerhin: „Sowohl seitens der Mitarbeiter als auch der Arbeitgeber wächst das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, Erholungszeiten konsequent als solche zu verstehen und einzuhalten“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Nur wer auch einmal komplett ausspannt, könne auf Dauer im Job die volle Leistung bringen. Viele Unternehmen hätten verbindliche interne Regelungen eingeführt, damit sich Angestellte während ihrer freien Tage nicht unter Druck gesetzt fühlen können, sich mit beruflichen Belangen auseinanderzusetzen.

Kurznachrichten, Telefon, E-Mails

Vor allem auf Kurznachrichten aus dem Büro oder von Kunden wird trotz Urlaub reagiert. Drei von fünf Befragten (58 Prozent) beantworten berufliche SMS, Whats-App-Nachrichten oder iMessages. Etwa jeder Zweite nimmt dienstliche Anrufe entgegen (53 Prozent) oder antwortet auf geschäftliche E-Mails (47 Prozent). Im Vorjahr war die Mehrheit per Telefon erreichbar (60 Prozent), gefolgt von E-Mails (55 Prozent) und Kurznachrichten (53 Prozent).

Vorgesetzte erwarten es

Befragt nach dem Grund, weshalb sie auch in ihrer freien Zeit dienstliche Anliegen beantworten, gibt mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) an, dass ihre Vorgesetzten dies von ihnen erwarten würden. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) denkt, sie erfüllen damit die Erwartungen ihrer Kollegen. Ein Viertel (25 Prozent) sagt, sie müssten ihren Kunden zur Verfügung stehen. Jeder Fünfte (19 Prozent) möchte auf eigenen Wunsch während der Urlaubstage erreichbar sein.

Ich habe gar keinen Urlaub

Für rund ein Viertel (23 Prozent) der Berufstätigen stellt sich die Frage nach der Erreichbarkeit nicht. Sie beantworten sie mit: Ich habe zwischen den Jahren gar keinen Urlaub!

Ab in den Urlaub!

Berlin. 21. Dezember 2016 – Viele Berufstätige freuen sich auf Weihnachten. Dann heißt es: Ab in den Urlaub, bis nach Neujahr machen wir dicht! Doch bei wie vielen wird dieser Wunsch eher zu einem sich wohl kaum erfüllenden Wunschtraum. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl der auch während ihrer freien Tage für Vorgesetzte, Kollegen oder Kunden ansprechbaren Mitarbeiter zwar erneut zurückgegangen. Im vergangenen Jahr waren 73 Prozent, 2014 sogar 76 Prozent zwischen den Jahren erreichbar.

Dienstlich erreichbar

Doch immer noch ist die große Mehrheit von zwei Dritteln dieser urlaubshungrigen Berufstätigen (65 Prozent) über die Festtage und zwischen den Jahren dienstlich erreichbar. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Berufstätigen in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Komplett auf Sendepause

Demnach ist die Zahl derjenigen, die komplett auf Sendepause gehen, in diesem Jahr gestiegen: Gut ein Drittel (35 Prozent) der Berufstätigen, die Urlaub haben, gibt an, in diesem Jahr während der freien Tage dienstlich nicht erreichbar zu sein. Im vergangenen Jahr wollten sich 27 Prozent beruflich ausklinken, im Jahr 2014 war es nur jeder Vierte (24 Prozent).

Jüngere wollen Festtagsruhe

Vor allem die Jüngeren legen Wert darauf, in ihrer Freizeit nicht kontaktiert zu werden. Gut die Hälfte (47 Prozent) der bis 29-Jährigen will zwischen den Jahren nicht erreichbar sein. Unter den 30- bis 49-Jährigen und den 50- bis 64-Jährigen stellt nur knapp jeder Dritte (32 und 31 Prozent) den Kontakt mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten ein.

Bewusstsein für Erholung wächst

Immerhin: „Sowohl seitens der Mitarbeiter als auch der Arbeitgeber wächst das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, Erholungszeiten konsequent als solche zu verstehen und einzuhalten“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Nur wer auch einmal komplett ausspannt, könne auf Dauer im Job die volle Leistung bringen. Viele Unternehmen hätten verbindliche interne Regelungen eingeführt, damit sich Angestellte während ihrer freien Tage nicht unter Druck gesetzt fühlen können, sich mit beruflichen Belangen auseinanderzusetzen.

Kurznachrichten, Telefon, E-Mails

Vor allem auf Kurznachrichten aus dem Büro oder von Kunden wird trotz Urlaub reagiert. Drei von fünf Befragten (58 Prozent) beantworten berufliche SMS, Whats-App-Nachrichten oder iMessages. Etwa jeder Zweite nimmt dienstliche Anrufe entgegen (53 Prozent) oder antwortet auf geschäftliche E-Mails (47 Prozent). Im Vorjahr war die Mehrheit per Telefon erreichbar (60 Prozent), gefolgt von E-Mails (55 Prozent) und Kurznachrichten (53 Prozent).

Vorgesetzte erwarten es

Befragt nach dem Grund, weshalb sie auch in ihrer freien Zeit dienstliche Anliegen beantworten, gibt mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) an, dass ihre Vorgesetzten dies von ihnen erwarten würden. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) denkt, sie erfüllen damit die Erwartungen ihrer Kollegen. Ein Viertel (25 Prozent) sagt, sie müssten ihren Kunden zur Verfügung stehen. Jeder Fünfte (19 Prozent) möchte auf eigenen Wunsch während der Urlaubstage erreichbar sein.

Ich habe gar keinen Urlaub

Für rund ein Viertel (23 Prozent) der Berufstätigen stellt sich die Frage nach der Erreichbarkeit nicht. Sie beantworten sie mit: Ich habe zwischen den Jahren gar keinen Urlaub!

Autor: Friedrich Oehlerking (Friedrich Oehlerking ist erfahrener Journalist und berät Betriebsräte bei ihrer Pressearbeit.)