28.01.2019

Mehr Sicherheit der Beschäftigten durch Dienstvereinbarung

Der Oberbürgermeister von Frankfurt teilte der Öffentlichkeit mit, dass die Beschäftigten der Stadtverwaltung von grundlegender Bedeutung sind, um die öffentliche Daseinsvorsorge und damit ein erfolgreiches und zufriedenes Zusammenleben in der Stadt Frankfurt zu gewährleisten. Um dies weiter zu sichern, hat er mit dem dortigen Gesamtpersonalrat eine Dienstvereinbarung abgeschlossen mit der Überschrift: „Eckpunkte eines effektiven Personalmanagements in einer zukunfts- und mitarbeiter/-innenorientierten Stadtverwaltung“.

Dienstvereinbarung

Verschiedene Aspekte des strategischen Personalmanagements

Die Stadtverwaltung Frankfurt/M. und der bei ihr gebildete Gesamtpersonalrat sind sich einig in der Bewertung, dass die neuausgerichtete Dienstvereinbarung „Eckpunkte eines effektiven Personalmanagements in einer zukunfts- und mitarbeiter/-innenorientierten Stadtverwaltung“ eine wichtige Grundlage für die künftige Personalentwicklung darstellt. Die Stadtverwaltung wird sich zukünftig stärker an den Aufgaben einer wachsenden Stadt orientieren.

Beschäftigungssicherheit durch Dienstvereinbarung

Oberbürgermeister Peter Feldmann hob hervor, dass die Beschäftigten der Stadtverwaltung wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen und gut funktionierenden Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger seien. Der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen sei der verlässliche Garant dafür. Diese Beschäftigungssicherung werde mit der neuen Dienstvereinbarung bis Ende 2026 verlängert.

Zukunftsorientiert und modern

Die Sicherstellung eines guten und modern ausgerichteten Bürgerservice sowie die Digitalisierung der Stadtverwaltung sind ebenfalls Aspekte der neuen Dienstvereinbarung. Die Stadtverwaltung will sich gemeinsam mit den Mitarbeitern an den bevorstehenden Aufgaben der Stadt ausrichten, zukunftsorientiert zum Wohle der Beschäftigten und der Stadt Frankfurt am Main zu arbeiten.

Maßnahmen mit Neuausrichtungen

Mit einem strategischen Personalmanagement will die Stadtverwaltung zukünftigen Herausforderungen gerecht werden und die Beschäftigten einbeziehen. Die Maßnahmen mit Neuausrichtungen zu Aspekten wie Diversität, Gendergerechtigkeit, Digitalisierung und mobilem Arbeiten ist die Voraussetzung, damit sich die Stadtverwaltung als moderner und zukunftsfähiger Arbeitgeber weiterentwickelt, heißt es in einer Verlautbarung. Die Veränderungen der Arbeitswelt, der Bevölkerungszuwachs und die Begrenztheit von Ressourcen seien die Herausforderungen, die es künftig zu meistern gelte.

Die „moderne“ Dienstvereinbarung

Zu einem strategisch angelegten Personalmanagement gehören besondere Anstrengungen in folgenden Aufgabenbereichen: Personalgewinnung und -bindung, Ausbildung, Beschäftigungssicherung, Veränderungsmanagement, Personalentwicklung und Fortbildung, zentrale Personalvermittlung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Betriebliche Gesundheitsmanagement, Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und ein Job-Ticket. Die neue Dienstvereinbarung fasst alle genannten Aspekte zusammen.

Die abgeschlossene Dienstvereinbarung Nr. 233 gilt ab dem 1. Januar 2019 nicht nur für alle Beschäftigten der städtischen Ämter und Eigenbetriebe, sondern ebenso für die personalgestellten Mitarbeiter im Klinikum Frankfurt Höchst, den städtischen Bühnen, der Managementgesellschaft für Hafen und Markt sowie für die Beschäftigten in der gemeinsamen Einrichtung des Jobcenters Frankfurt am Main.

Autor: Werner Plaggemeier (langjähriger Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“)