Lexikonstichwort | Beitrag aus „Impulse“
08.04.2016

Mediation

Business Team Achievement Success Mission Concept© Rawpixel /​ Fotolia

Nach § 1 MediationsG ist die Mediation definiert als ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem die Parteien mithilfe eines Mediators freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. Der Mediator ist in diesem Verfahren eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien durch die Mediation führt.

Zielsetzung

Jede Person, die in den Arbeitsprozess eingebunden ist, ist in ihrem beruflichen Alltag verschiedenen Konfliktsituationen ausgesetzt. Viele Unstimmigkeiten erledigen sich im Laufe der Zeit, es gibt aber auch Streitigkeiten, die andauern oder latent vorhanden sind und immer wieder eskalieren. Dies geht nicht nur zulasten der beruflichen Motivation, sondern belastet den Einzelnen auch persönlich und kann bis zu psychischen Erkrankungen führen, wie typischerweise zu einem Burn-out-Syndrom.

Es müssen daher – gerade im betrieblichen Bereich – Mechanismen gefunden werden, um Konflikte in einer Art und Weise zu lösen, die es allen Beteiligten ermöglicht, auch künftig vertrauensvoll und auf Augenhöhe weiter zusammenzuarbeiten und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Auf dieses Ziel ist die Mediation ausgerichtet. Mit dieser Art der Konfliktbearbeitung können Streitigkeiten gelöst werden, ohne dass einer der Beteiligten das Gefühl haben muss, der Verlierer oder der Schwächere zu sein.

Die Mediation eignet sich grundsätzlich für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Besonders geeignet ist sie aber …

Autor: Christian Kergl 

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