08.04.2016

Kennzahlen

Kennzahlen als Messgrößen im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) sind hart oder weich, objektiv messbar oder subjektiv erfragbar, monetär oder nicht monetär und werden durch Messung, Beobachtung oder (Mitarbeiter-)Befragung erhoben.

Definition

Eine Kennzahl ist eine Maßzahl, die zur Quantifizierung dient und der eine Vorschrift zur quantitativen reproduzierbaren Messung einer Größe oder eines Zustands oder Vorgangs zugrunde liegt. Kennzahlen liefern Informationen in komprimierter Form. Sie geben relevante Zusammenhänge in verdichteter und messbarer Form wieder und dienen somit zur Quantifizierung qualitativer Gegebenheiten. In diesem Zusammenhang spricht man auch über harte (betriebswirtschaftliche) und weiche (soziale) Indikatoren.

Auch im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) gewinnen Kennzahlen zunehmend an Bedeutung. Immer dann, wenn man Erfolge sichtbar machen will, spielen Kennzahlen eine Rolle, und das ist auch im Gesundheitsmanagement sehr wichtig.

Ohne fundierte Vorarbeit funktioniert auch im BGM eine Erfolgsmessung nicht. Dazu gehören die Analyse der Ausgangssituation, die Festlegung klarer Ziele und die Entwicklung einer Strategie für ein BGM. In der Praxis kann man derzeit noch mehr Aktionismus als strategisches Vorgehen beobachten, was es dann auch schwermacht, den Nutzen qualifiziert zu belegen.

Unternehmensintern sollen die ermittelten Kennzahlen die Entscheidungen des Managements unterstützen. Sorgfältig ausgewählte Kennzahlen ermöglichen einen …

Autor: Alois Niclas

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