Lexikonstichwort | Beitrag aus „Wirtschaftliche Angelegenheiten“
23.05.2016

Gewinn- und-Verlustrechnung

© Rawpixel /​ Fotolia

Beim Geld hört die Freundschaft auf. Sagt der Volksmund. Will heißen: Da zählen nur noch harte Fakten. Lohnsteigerungen lasse die wirtschaftliche Situation Ihres Unternehmens nicht oder nicht in dem von den Arbeitnehmern gewünschten Umfang zu, wird die Arbeitgeberseite behaupten – und versuchen, dies mit harten Fakten zu belegen. Die wirtschaftliche Situation – sie ist als wirtschaftliches Ergebnis eines Geschäftsjahrs in der Gewinn– und Verlustrechnung (GuV) abgebildet. Dort stehen die Fakten, die Ihnen bekannt sein müssen. Um also gegenhalten zu können, sollten Sie sich als Betriebsrat in der GuV gut auskennen, über Struktur und Einzelpositionen Bescheid wissen. Dann sind Sie gut gewappnet. Wie, lesen Sie hier.

Handwerkszeug für den Betriebsrat

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ist Teil des Jahresabschlusses. Sie gibt Aufschluss über die Ursachen von Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens in einem Geschäftsjahr. Erträge erhöhen den Gewinn und tragen zum Erfolg bei, Aufwendungen mindern ihn und tragen zum Misserfolg bei. In der GuV sind beide einander gegenübergestellt. Erträge entstehen z.B. aus Umsatzerlösen, Zinserträgen usw., Aufwendungen fallen an z.B. für Material, Personal, Zinsen. Der Gewinn wird gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) als Jahresüberschuss, der Verlust als Jahresfehlbetrag bezeichnet.

Gewinnerzielungsabsicht muss vorliegen

Grundsätzlich müssen Unternehmen Gewinne machen wollen, wenn Verluste steuerlich geltend gemacht werden sollen. In bestimmten …

Autor: Oehlerking

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Wirtschaftliche Angelegenheiten“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Wirtschaftliche Angelegenheiten“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Wirtschaftliche Angelegenheiten“ jetzt 30 Minuten live testen!

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen

Aktuelle Veranstaltungen