01.12.2016

Gefährdungbesurteilung

Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Arbeitsbedingungen an den einzelnen Arbeitsplätzen zu beurteilen. As heißt, er muss Risiken ermitteln und wirksame Schutzmaßnahmen planen und umsetzen. Bei diesen Gefährdungsbeurteilungen hat der Betriebsrat ein erzwingbares Mitbestimmungsrecht. Er bestimmt daher bei allen wichtigen Fragen im Hinblick auf dieses Kernstück des betrieblichen Arbeitsschutzes mit – von der Planung über die Durchführung bis hin zur Kontrolle.

Die Gefährdungsbeurteilung als wichtigste Basis des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Das Herzstück des betrieblichen Arbeitsschutzes – ein großes Wort, aber genau das charakterisiert die Gefährdungsbeurteilung perfekt. Grund genug also, diesem wichtigen Instrument eine komplette Sonderausgabe von „Arbeitssicherheit Betriebsrat“ zu widmen.

Die Gefährdungsbeurteilung ist die wesentliche Grundlage für ein systematisches und erfolgreiches Sicherheits- und Gesundheitsmanagement. Sie ist entscheidend für die Verringerung von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Krankheiten. Durch die Gefährdungsbeurteilung ist der Arbeitgeber in der Lage, die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer zu ergreifen. Zu diesen Maßnahmen zählen:

  • Vermeidung von Gefahren am Arbeitsplatz

  • Bereitstellung von Informationen für Arbeitnehmer

  • Bereitstellung von Schulungen für Arbeitnehmer

  • Einführung der Organisation und der Methoden zur Durchführung notwendiger Maßnahmen

Der Arbeitgeber …

Autor: Silke Rohde (ist Rechtsanwältin & Journalistin sowie Chefredakteurin des Fachmagazins Betriebsrat KOMPAKT)

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