Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Gesundheitsmanagement für Betriebsräte“ 08.04.2016

Flexicurity

Viele Unternehmen sehen sich gezwungen, die Arbeitsbedingungen flexibler zu gestalten, um am Markt bestehen zu können. Dadurch wachsen die Anforderungen an die Flexibilität der Beschäftigten stark an. Zudem gibt es auch auf Beschäftigtenseite einen wachsenden Bedarf an flexibleren Möglichkeiten des Arbeitseinsatzes, um z.B. Erwerbsarbeit mit der Erziehung von Kindern verbinden zu können. Die zunehmende Flexibilität des Arbeitseinsatzes geht oft mit einer erhöhten Unsicherheit für die Beschäftigten einher. Betriebsräten und Gewerkschaftern stellt sich die Aufgabe, Regelungen mit den Arbeitgebern zu finden, welche einerseits die Flexibilität des Arbeitseinsatzes ermöglichen, andererseits aber auch Sicherheit für die Beschäftigten erzeugen. Der Beitrag soll über die verschiedenen Formen von Flexibilität, die daraus resultierenden Unsicherheiten und die Wege zur Verbindung von Flexibilität und Sicherheit in Betriebsvereinbarungen informieren.

Das Problem: Flexibilität zerstört (alte) Sicherheiten

Der alte Sicherheitsstandard: Das Normalarbeitsverhältnis

Den Gewerkschaften und Betriebsräten war es bis in die 80er Jahre hinein gelungen, die Bedingungen des Arbeitseinsatzes mittels Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen eingehend zu regulieren. Vor allem im öffentlichen Dienst, aber auch in großen Teilen der Privatwirtschaft wurde auf diese Weise ein hohes Maß an Standardisierung des Arbeitseinsatzes erreicht. Diese Standards, die treffend mit dem Begriff des Normalarbeitsverhältnisses verbunden …

Autor: WEKA Redaktion

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