News | Personalrat
15.04.2016

Entwicklung des Home-Office

Aus einem Forschungsbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales „Mobiles und entgrenztes Arbeiten“ ist u.a. zu entnehmen, dass das Angebot an Home-Office-Arbeitsplätzen in den letzten Jahren konstant geblieben ist. In großen Unternehmen bestehe eher die Möglichkeit, zumindest teilweise zu Hause arbeiten zu können. Aber die Art der Tätigkeit bleibe weiter ausschlaggebend, ob Home-Office ermöglicht werde.

Homeoffice© AlexBrylov /​​​​​​​​ iStock /​​​​​​​​ Thinkstock

Nach dem Forschungsbericht „Mobiles und entgrenztes Arbeiten“ des Bundesarbeitsministeriums bietet ein Drittel der Betriebe mit 50 und mehr sozialversicherten Beschäftigten seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, mobil von zu Hause zu arbeiten. Das Angebot ist zwischen 2013 und 2015 konstant geblieben, heißt es. Wer Wert auf die Arbeit zu Hause legt, hat die besten Chancen in großen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten.

Arbeitnehmer im Home-Office meist hoch qualifizert

Das Angebot ist allerdings nicht nur von der Firmengröße abhängig. Vor allem bei Führungskräften und im Dienstleistungssektor ist die Arbeit von zu Hause aus verbreitet. Wer das Home-Office nutzt, ist meist hoch qualifiziert, arbeitet unter Zeitdruck und mit hoher Autonomie, stellten die Wissenschaftler fest. Die zweitgrößte Gruppe stellen Frauen mit Kindern. Beteiligt waren an der Untersuchung das Institut für Arbeits- und Berufsforschung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und die Universität Köln.

Autor: Werner Plaggemeier 

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