Lexikonstichwort | Beitrag aus „Mitbestimmung von A-Z“ 08.04.2016

Elterngeld

Beim Elterngeld handelt es sich um eine finanzielle Leistung des Staates an alle Eltern, deren Kinder ab dem 01.01.2007 geboren wurden. Damit sollen Familien mit Kindern in der ersten Zeit nach der Geburt finanziell abgesichert werden. Erwerbstätigen Müttern und Vätern erleichtert das Elterngeld, eine berufliche Auszeit zu nehmen.

Geregelt ist das Elterngeld im Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz – BEEG). Für die früher geborenen Kinder gab es das sog. Erziehungsgeld, das im Bundeserziehungsgeldgesetz (BErzGG) geregelt war. Das Elterngeld knüpft im Gegensatz zum Erziehungsgeld, das auf einem monatlichen Regelbetrag basierte, an das individuelle Erwerbseinkommen an. Es beträgt maximal 67 % des zuvor durchschnittlich erzielten Nettomonatseinkommens, höchstens jedoch 1.800 Euro, mindestens 300 Euro pro Kind.

Für Geburten ab 01.07.2015 können Eltern wählen, ob sie Elterngeld in der herkömmlichen Form (Basiselterngeld) oder Elterngeld Plus beziehen möchten.

Rechtliche Voraussetzungen

Ziel des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) ist es, Eltern zu ermöglichen, sich ohne Verlust ihres Arbeitsplatzes in den ersten Lebensjahren nach einer Geburt selbst um die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder zu kümmern. Dazu dient der gesetzlich verankerte Rechtsanspruch auf eine maximal dreijährige Elternzeit und die Zahlung eines Elterngelds zur Sicherung der Lebensgrundlage in den ersten Lebensmonaten des Kindes.

Das Elterngeld …

Autor: Andrea Jörger

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