06.04.2016

Elterngeld

Das Elterngeld ist als Sozial- und Einkommensersatzleistung konzipiert. Es ersetzt das Einkommen berufstätiger Eltern im ersten Lebensjahr des Kindes zu einem gewissen Teil (meistens 67 % des individuellen Nettoeinkommens des Betreuenden) und eröffnet ihnen so eine Wahlfreiheit zwischen Beruf und persönlicher Kinderbetreuung. Eltern, die vor der Geburt ihres Kindes kein oder ein geringes Einkommen hatten, können einkommensunabhängig Elterngeld in Höhe des Mindestbetrags erhalten. Der Anspruch wird ergänzt durch das Elterngeld Plus, wonach Elterngeld bei Teilzeitbeschäftigung auch länger als 14 Monate bezogen werden kann.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Elterngeld soll finanzielle Hilfestellung für die ersten zwölf bis 14 Monate nach der Geburt eines Kindes bieten. Die Bezugsdauer des Elterngelds kann auf maximal 28 Monate ausgedehnt werden.

  • Anspruch auf Elterngeld haben (Adoptiv-, Stief-)Mütter und Väter, die das Kind nach der Geburt selbst betreuen und erziehen, nicht mehr als 30 Stunden erwerbstätig sind, mit dem Kind in einem Haushalt leben und ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

  • Elterngeld gibt es als Basiselterngeld, welches beiden Elternteilen gemeinsam einmalig für 12 Monate gewährt wird. Sofern nicht nur ein Elternteil, sondern auch der andere Elternteil Elternzeit in Anspruch nimmt, stehen den Eltern zwei weitere Monate Elterngeld zu (Partnermonate).

  • Elterngeld kann aber auch als sogenanntes ElterngeldPlus in verschiedenen Varianten in Anspruch genommen …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Arbeitsrecht für Betriebsräte - online“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Arbeitsrecht für Betriebsräte - online“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Arbeitsrecht für Betriebsräte - online“ jetzt 30 Minuten live testen!