23.05.2016

Einsparung (Rationalisierungsvorhaben)

Fällt der Begriff „Rationalisierung“ im Unternehmen, so schrillen die Alarmglocken bei den Interessenvertretungen. Denn unter Rationalisierung ist in der Wirtschaft die Beseitigung innerbetrieblicher Unwirtschaftlichkeiten zu verstehen. Rationalisierungsmaßnahmen zielen folglich auf eine Effizienzsteigerung durch die bessere Nutzung vorhandener Möglichkeiten ab: Ein gleicher Effekt kann mit weniger Mitteln oder ein größerer Effekt mit gleichen Mitteln erzielt werden. In der betrieblichen Praxis wird Rationalisierung zumeist mit der Ersetzung menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen gleichgesetzt. Vor diesem Hintergrund ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Belegschaften in den Unternehmen Rationalisierungsmaßnahmen in der Regel ablehnend oder zumindest passiv gegenüberstehen.

Erläuterung

Unter den Begriff der Rationalisierungsvorhaben fallen solche Maßnahmen, die dazu dienen, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu steigern und zu diesem Zweck die Arbeitsvorgänge umzugestalten. Zur Rationalisierung gehören somit sämtliche Maßnahmen, die das Ziel verfolgen, einen höheren Output (z.B. Menge, Umsatz, Gewinn) mit demselben Input (z.B. Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe) oder einen gleichen Output mit geringerem Einsatz von Produktionsfaktoren (Input) zu erzielen. Rationalisierung ist also die Gesamtheit aller Maßnahmen, die zu einer kostengünstigeren Produktion führen

Rationalisierungsvorhaben sollen die Unternehmensperformance verbessern

Rationalisierungsvorhaben …

Autor: Daniel Roth (ist Chefredakteur des Beratungsbriefs Urteils-Ticker Betriebsrat.)

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