News | Personalrat
23.03.2016

Ein Viertel der Bevölkerung nutzt öffentliche Bibliotheken

26 % der deutschen Bevölkerung im Alter von 16 bis 75 Jahren benutzen regelmäßig öffentliche Bibliotheken. Hierzu zählen alle, die angeben, innerhalb der letzten 12 Monate persönlich oder über das Internet etwas aus dem Medienangebot einer Bücherei oder öffentlichen Bibliothek entliehen bzw. das Angebot vor Ort genutzt zu haben. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD).

Bibliotheken© moodboard /​​​​​​​​​​​​​ Artikelnummer: 452415837 /​​​​​​​​​​​ ​​​​​​Thinkstock

Öffentliche Bibliotheken gehören nach wie vor zu den meist besuchten Kultureinrichtungen im kommunalen Bereich. Das berichtet das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD). Gleichzeitig stehen sie aktuell aufgrund der vielen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse vor großen Herausforderungen. Eine der zentralen Aufgaben ist zweifelsohne die Digitalisierung. Das klassische Buchangebot reicht längst nicht mehr aus, um weiterhin für alle aktiven wie potenziellen Nutzer attraktiv zu sein. Öffentliche Bibliotheken müssen ihr Angebot ständig um neue, insbesondere digitale Medienangebote erweitern.

Immerhin 26 % der deutschen Bevölkerung im Alter von 16 bis 75 Jahren haben nach eigenen Angaben noch nie das Angebot einer öffentlichen Bibliothek genutzt. Die gleiche Anzahl benutzt öffentliche Bibliotheken regelmäßig. Dazu zählen alle Personen, die angeben, innerhalb der letzten 12 Monate persönlich oder über das Internet etwas aus dem Medienangebot einer Bücherei oder öffentlichen Bibliothek entliehen bzw. das Angebot vor Ort genutzt zu haben. Weitere 9 % geben zu Protokoll, dass ihre letzte Bibliotheksnutzung schon 2 oder 3 Jahre zurückliegt, bei 39 % der Bevölkerung ist dies noch länger her.

Autor: Werner Plaggemeier (Werner Plaggemeier ist Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“. )

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