News | Personalrat 05.09.2016

Bundesbeschäftigte im Vorzimmerdienst

Für die Bundesverwaltung ist zum 01.07.2016 die Zahlung der übertariflichen Vorzimmerzulage bei sogenannten Mischarbeitsplätzen neu geregelt und außerdem eine übertarifliche Möglichkeit bei der vertretungsweisen Wahrnehmung einer höherwertigeren Tätigkeit im Vorzimmerdienst geschaffen worden.

Vorzimmerdienst

Um Problemen bei der Gewinnung von Vorzimmerkräften für Mischarbeitsplätze entgegenzuwirken sowie zur besseren Auslastung von Vorzimmerkräften und der damit verbundenen effizienteren Arbeitsplatzgestaltung, kann die Vorzimmerzulage auch dann gezahlt werden, wenn einer/einem Tarifbeschäftigten zu 50 v. H. Tätigkeiten als Vorzimmerkraft und zu 50 v. H. andere, höherwertigere Tätigkeiten übertragen sind.

Vorübergehende Wahrnehmung von Vorzimmerdienst

Bei der vorübergehenden Wahrnehmung von Vorzimmerdienst ist anstelle der Prüfung, ob die vorübergehend auszuübende Tätigkeit den Tätigkeitsmerkmalen einer höheren Eingruppierung entspricht, auf einen Vergleich der mit den Arbeitsplätzen verbundenen Bruttoentgelte (Tabellenentgelt und ständige Entgeltbestandteile) abzustellen und ein festgestellter Unterschiedsbetrag als Ausgleichszulage zu gewähren.

Autor: Werner Plaggemeier (Werner Plaggemeier ist Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“. )