08.04.2016

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist seit Mai 2004 gesetzlich geregelt. Dennoch führt es in vielen Betrieben immer noch ein Schattendasein – zu Unrecht! Denn die Beschäftigungsfähigkeit aller Mitarbeiter – gerade auch der mit gesundheitlichen Problemen – zu erhalten, diese Aufgabe wird in den kommenden Jahren immer wichtiger werden. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen nimmt unsere Arbeitsbelastung weiter zu. Weniger Mitarbeiter müssen immer komplexere Tätigkeiten immer schneller erfüllen. Wir müssen immer mehr lernen und uns in immer kürzeren Abständen an neue Arbeitsabläufe, Strukturen und Tätigkeitsbereiche gewöhnen. Und die demografische Entwicklung macht auch vor den Betrieben nicht Halt. Die Bevölkerung wird immer älter, also altern auch die Belegschaften. Die Bundesregierung will zudem die Lebensarbeitszeit verlängern, die Rente mit 67 ist bereits Wirklichkeit. Wenn die Belegschaft ein immer höheres Durchschnittsalter hat, werden diese älteren Beschäftigten nicht mehr die gleichen Arbeitsabläufe absolvieren können wie etwa 20- oder 30-Jährige. Dem müssen geänderte Anforderungsprofile an die Mitarbeiter Rechnung tragen (Leistungswandlung).

Arbeitsbelastung

Dazu kommt die für alle Beschäftigten hohe Arbeitsbelastung. Deshalb werden in Zukunft auch immer mehr Mitarbeiter gesundheitliche Probleme haben bzw. bekommen. Dieser Problematik muss sich jeder Arbeitgeber und jeder Betriebsrat stellen. Je früher das im Betrieb erkannt wird und je …

Autor: WEKA Redaktion

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