18.09.2017

Bechtle-Betriebsräte bei Neueinstellungen eingebunden

Über 170 Azubis – so viele wie nie starten in dem IT-Haus Bechtle ins neue Ausbildungsjahr. Das IT-Unternehmen bildet damit rund 540 Nachwuchskräfte in 15 kaufmännischen und technischen Berufen aus. Schon bei der Auswahl dabei: die Betriebsräte des Unternehmens.

Betriebsräte Bechtle Neueinstellungen

Über 100 eigenverantwortliche Einzelgesellschaften

Mitbestimmung. Bechtle ist ein dezentral organisiertes Unternehmen mit über 100 eigenverantwortlich handelnden Einzelgesellschaften. In diesen hat die jeweilige Unternehmensleitung die Betriebsräte wie bei allen anderen Einstellungen auch bei Neueinstellungen von Auszubildenden und dualen Studenten stets einbezogen. Das teilt der Sprecher des Unternehmens, Jürgen Schrank auf Anfrage mit. Auch in diesem Jahr habe es von Seiten der Betriebsräte keinerlei Widerstände oder sonstige Differenzen gegen die Neueinstellungen gegeben.

Betriebsräte im Vorfeld eingebunden

Teilweise seien die Betriebsräte des Unternehmens bereits im Vorfeld der Einstellentscheidung an den Einstellgesprächen beteiligt, teilweise hätten sie in Personalunion zusätzlich die Rolle des Ausbildungsbeauftragten vor Ort inne, teilweise seien die jungen Leute aus vorherigen Praktikanten- und Werkstudententätigkeiten bereits bestens vor Ort bekannt. Schrank: „Insgesamt haben wir damit ein sehr konstruktives Einstellklima bei Bechtle.“

Dynamische Entwicklung

„Bechtle entwickelt sich in der Zukunftsbranche IT äußerst dynamisch. Um „einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften abdecken zu können“, so in einer Mitteilung des Unternehmens an die Presse Insa Zeller, Personalleiterin der Bechtle AG, setze man seit Jahren auch auf Ausbildung. Zeller: „Unser Ziel ist es, möglichst alle unsere Auszubildenden und dualen Studenten zu übernehmen.“

Nachgefragte Ausbildungsberufe

Am stärksten nachgefragt seien die Ausbildungsberufe

  • Fachinformatiker,
  • Kaufmann im Groß- und Außenhandel und
  • IT-Systemkaufmann.

Unter den Studenten der dualen Hochschulen dominieren den Angaben zufolge die Fachrichtungen Wirtschaftsinformatik und BWL Handel. Die technischen Ausbildungsberufe seien mit rund 250 Auszubildenden stärker vertreten als die kaufmännischen mit nur rund 200 Auszubildenden. Bei den dualen Studenten sei das Verhältnis ausgeglichen.

Verantwortung von Anfang an

Bei der Ausbildung legt Bechtle Wert auf Praxisbezug. Deshalb übernähmen die Berufsanfänger früh selbst Verantwortung für ihre Aufgaben. Jeder von ihnen habe einen Paten an seiner Seite. Dieser stehe ihnen als Ansprechpartner und Ratgeber zur Seite. „Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege“, das zeichne Zeller zufolge Bechtle aus. Zeller: „Unsere Azubis bekommen schnell Aufgaben übertragen, die sie eigenverantwortlich bearbeiten. Sie schätzen das Vertrauen, das wir in sie setzen. Das motiviert sie, ihre Sache besonders gut zu machen.“ Die bereits 1999 gegründete Bechtle Akademie ergänzt die individuelle Ausbildung und bietet Seminare für Berufseinsteiger, darunter Präsentationsseminare, Telefontrainings, IT-Grundlagenkurse und Zertifizierungen.

Zeitig bewerben bei Bechtle!

In Deutschland liegt die Ausbildungsquote von Bechtle derzeit bei 7,6 Prozent. „Wer gute Chancen auf einen Ausbildungs- oder dualen Studienplatz bei Bechtle haben will, dem empfehlen wir bereits eineinhalb Jahre vor dem Ausbildungsbeginn eine Bewerbung online einzureichen“, rät Insa Zeller. Für 2018 bietet das Unternehmen wieder über 160 Ausbildungs- und Studienplätze an. Alle offenen Ausschreibungen und viele weitere Informationen zur Ausbildung und zum dualen Studium finden Interessenten auf bechtle-azubit.de.

Autor: Friedrich Oehlerking (Friedrich Oehlerking ist erfahrener Journalist und berät Betriebsräte bei ihrer Pressearbeit.)