Lexikonstichwort | Beitrag aus „Mitbestimmung von A-Z“
08.04.2016

Auszubildende

Business Team Achievement Success Mission Concept© Rawpixel /​ Fotolia

Die Ausbildung von Arbeitnehmern im Sinne der Berufsbildung wird im Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Danach ist Berufsbildung die Berufsausbildung, die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung. Ziel der Berufsausbildung ist es eine breit angelegte berufliche Grundbildung und die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln. Die Ausbildung der Auszubildenden umfaßt zum einen die betriebliche Ausbildung, die im BBiG geregelt ist, zum anderen die Ausbildung in den Berufsschulen, die in den Schulgesetzen der Länder geregelt ist.

Ausbildungsvertrag

Das Ausbildungsverhältnis zwischen Auszubildenden und Ausbildendem wird durch einen grundsätzlich formfreien Vertrag geschlossen, wobei der Ausbildende jedoch nach § 4 BBiG verpflichtet ist, unverzüglich nach Vertragsabschluß den wesentlichen Inhalt des Vertrags schriftlich niederzulegen und zur Eintragung bei den zuständigen Kammern oder Innungen anzumelden. Verstößt der Ausbildende gegen diese Verpflichtung, wird der Vertrag nicht unwirksam, der Ausbildende kann sich jedoch gegenüber dem Auszubildenden schadensersatzpflichtig machen oder mit einem Bußgeld belegt werden.

Pflichten des Ausbilders

Der Ausbildende hat nach dem BBiG vier grundlegende Pflichten gegenüber dem Auszubildenden:

  • Er hat dafür zu sorgen, daß dem Auszubildenden die Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die dieser zum …

Autor: WEKA Redaktion 

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