Lexikonstichwort | Beitrag aus „Mitbestimmung von A-Z“ 08.04.2016

Auswahlrichtlinien

Auswahlrichtlinien i.S.d. § 95 BetrVG dienen dazu, insbesondere durch Heranziehung fachlicher, persönlicher und sozialer Kriterien personelle Einzelmaßnahmen innerhalb des Betriebs zu standardisieren sowie entsprechende Entscheidungen überschaubarer und sachgerechter zu treffen.

Der folgende Beitrag führt in Arten, Inhalte, Inhaltsgrenzen und Funktionen von Auswahlrichtlinien ein. Schwerpunktmäßig geht es hier weiter um die Frage der Ausgestaltung des Mitbestimmungsrechts – nach Inhalt und Umfang – bei der Einführung und Durchführung von Auswahlrichtlinien sowie um die sich hieraus ergebenden Handlungsmöglichkeiten für den Betriebsrat.

Rechtliche Voraussetzungen

Unter Auswahlrichtlinien nach § 95 BetrVG versteht man allgemeine Festlegungen, durch die bestimmt wird, welche Anforderungen bei personellen Einzelmaßnahmen nach § 99 BetrVG zu berücksichtigen sind. Hierbei kann es sich um die Anforderungen fachlicher, persönlicher oder sonstiger Kriterien handeln.

Somit stellen Auswahlrichtlinien eine „Richtschnur“ dar, mit deren Hilfe bei personellen Einzelmaßnahmen, insbesondere bei Einstellungen mit mehreren Bewerbern, die infrage kommen, eine Entscheidung herbeigeführt werden soll.

Grundsätze zur Auswahl aus mehreren Bewerbern

Sie sind also Grundsätze, die zu berücksichtigen sind, wenn bei einer vom Arbeitgeber beabsichtigten Einstellung, Versetzung, Umgruppierung oder Kündigung mehrere Arbeitnehmer/Bewerber in Betracht kommen und in diesem Zusammenhang zu entscheiden ist,…

Autor: Christian Kergl

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