News | Personalrat
06.02.2015

Assistierte duale Berufsausbildung

Die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ strebt an, im Ausbildungsjahr 2015/2016 für lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche eine sogenannte assistierte Ausbildung einzurichten. In einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase sollen die Jugendlichen auf eine Ausbildung vorbereitet und anschließend auch während der betrieblichen Ausbildung intensiv begleitet werden.

Assistierte duale Ausbildung© Thinkstock /​ iStock /​ Goodluz

Die Arbeitgeber wollen Ausbildungswilligen nicht nur mehr Stellen anbieten, sie werden künftig auch allen Jugendlichen, die bis zum Herbst noch keinen Vertrag haben, drei Angebote für eine Ausbildung machen. Außerdem wird es eine bundesweite Kampagne für die berufliche Bildung geben. Das sind die Eckpunkte der neuen „Allianz für Aus- und Weiterbildung“.

Duale Berufsausbildung stärken

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hält die gemeinsam entwickelte Strategie für eine „entscheidende Weichenstellung, um die Lage der Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern“. DGB, Bund, Länder und Wirtschaft hätten sich noch im Dezember 2014 verpflichtet, die duale Berufsausbildung zu stärken und Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz besser zu unterstützen. Die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ soll den auslaufenden „Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs“ ablösen.

Bild: © Thinkstock / iStock / Goodluz

Autor: Werner Plaggemeier (langjähriger Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“.)

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