Lexikonstichwort | Beitrag aus „Mitbestimmung von A-Z“
08.04.2016

Arbeitsunfall

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Die Legaldefinition in § 8 Abs. 1 SGB VII lautet: „Arbeitsunfälle sind Unfälle von Versicherten infolge einer den Versicherungsschutz nach den §§ 2, 3 und 6 begründenden Tätigkeit (versicherte Tätigkeit). Unfälle sind zeitlich begrenzte, von außen auf den Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führen.“ Es muss sich also um ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper eines Menschen einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt, handeln.

Anerkennung als Arbeitsunfall

Die Anerkennung als Arbeitsunfall setzt grundsätzlich voraus, dass zwischen dem plötzlichen schädigenden Ereignis, dem Unfall, und der betrieblichen versicherten Tätigkeit ein innerer Zusammenhang besteht. Dieser ist immer dann gegeben, wenn der Unfall im Wesentlichen die Folge der Berufstätigkeit oder einer sonst versicherten Tätigkeit (z.B. Arbeitsweg mit Wegeunfall) ist. Schuldhaftes Verhalten des Verunglückten schließt die Anerkennung als Arbeitsunfall nicht aus; jedoch kann der Versicherungsschutz versagt oder entzogen werden, wenn der Unfall bei einer Handlung eingetreten ist, die nach rechtskräftigem strafgerichtlichem Urteil ein Verbrechen oder vorsätzliches Vergehen ist (§ 101 Abs. 2 SGB VII).

Zum Begriff des Unfallereignisses gehört die Unfreiwilligkeit; das schließt absichtlich bzw. vorsätzlich herbeigeführte Unfälle aus. Daraus folgt, dass die bewusst vorgenommene Selbstverstümmelung (Fehlen einer unfreiwilligen Handlung) oder …

Autor: WEKA Redaktion 

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