Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Gesundheitsmanagement für Betriebsräte“ 08.04.2016

Arbeitsunfähigkeitsprofil

Die Ermittlung krankheitsbedingter Fehlzeiten erfolgt über verschiedene Kennzahlen. Aus diesen Kennzahlen wie der Krankenquote, der Arbeitsunfähigkeitsquote und der unternehmensinternen Krankenstandquote wird das Arbeitsunfähigkeitsprofil ermittelt.

Definition

Das Arbeitsunfähigkeitsprofil (AU-Profil) liefert einen Überblick über den Krankenstand einer Organisation bzw. eines Unternehmens. Es enthält Informationen über die Höhe des Krankenstandes, die AU-Quote, die Anzahl der AU-Tage je 100 versicherte Mitarbeiter sowie über die wichtigsten Krankheitsarten. Besonders interessant für die Unternehmen ist zu erfahren, wie sie im Vergleich zur Branche, zu den übrigen Betrieben in der Region und im Bundesland abschneiden. Hierfür gibt ihnen das AU-Profil die notwendigen Informationen. Bei Organisationen mit mehreren Betriebsstätten kann das Profil je Betrieb und für die gesamte Organisation erstellt werden.

Rechte und Pflichten des Betriebsrats

Aus § 89 BetrVG ergibt sich, dass der Betriebsrat über sämtliche Belange des Arbeits- und Unfallschutzes und des betrieblichen Umweltschutzes zu unterrichten ist. Die vorgeschriebene Beteiligung des Betriebsrats kann nur sinnvoll wahrgenommen werden, wenn der Betriebsrat zuvor umfassend unterrichtet wurde. Über Auflagen und Anordnungen der zuständigen Behörden hinsichtlich des Arbeitsschutzes, der Unfallverhütung und des betrieblichen Unfallschutzes ist der Betriebsrat zu informieren (§ 89 Abs. 2 Satz 2 BetrVG). Beim Umgang mit Krankmeldungen …

Autor: Alois Niclas

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