08.04.2016

Arbeitsschutz (Gesundheitsschutz)

Eine vereinfachende Definition des Arbeitsschutzes folgt aus § 2 Abs. 1 ArbSchG, wonach „Maßnahmen des Arbeitsschutzes“ „Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit“ sind.

Abstellend auf seine Zielrichtung kann der Arbeitsschutz aber auch als Gesamtheit der Maßnahmen, Mittel und Methoden verstanden werden, die Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten verhüten, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren abwehren und die Arbeit menschengerecht gestalten sollen. Dabei steht die Vermeidung der Gefahren an der Quelle an erster Stelle. Maßnahmen des Arbeitsschutzes sollen möglichst zwangsläufig und unabhängig vom Willen der Beschäftigten wirken und deshalb die Arbeitsbedingungen zuerst mit technischen und organisatorischen Mitteln verbessern.

Rechtliche Voraussetzungen

Klassische Aufgaben des Arbeitsschutzes

Grundlegendes Ziel des Arbeitsschutzrechts ist, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit zu gewährleisten. Zentraler Grundgedanke ist dabei, dass ein vorbeugender (präventiver) Gesundheitsschutz sicherzustellen ist, der gesundheitliche Gefährdungen und Gefahren bei der Arbeit möglichst von vornherein vermeidet.

Allerdings geht es nicht nur darum, Verletzungen, etwa durch Arbeitsunfälle und plötzliche Erkrankungen zu verhüten. Es sollen vielmehr auch solche Gesundheitsbeeinträchtigungen (einschließlich Berufskrankheiten) ausgeschlossen …

Autor: Dr. Ralf Laws

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